Donald Trump: US-Präsident stundenlang verschwunden - Klinik-Gerüchte kochen hoch
Zwölf Stunden ohne öffentlichen Auftritt, kein Golfspiel in Mar-a-Lago und schon brodelt die Gerüchteküche: War Donald Trump heimlich im Krankenhaus? Das Weiße Haus schießt mit scharfer Munition zurück.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Ein ungewöhnlich stiller Samstag von Donald Trump löste heftige Spekulationen aus
- In sozialen Medien kursierten Gerüchte über einen Aufenthalt im Walter Reed Medical Center
- Das Weiße Haus wies die Behauptungen scharf zurück und ging in die Gegenoffensive
Wilde Spekulationen über einen angeblichen Krankenhausaufenthalt von US-Präsident Donald Trump im Walter Reed Medical Center haben am Wochenende die sozialen Medien erfasst. Auslöser war die ungewöhnliche Ankündigung des Weißen Hauses am Samstagvormittag, dass der Präsident für den Rest des Tages keine öffentlichen Termine wahrnehmen werde.
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Rund zwölf Stunden lang trat Trump nicht vor die Presse. Für den 79-Jährigen, der normalerweise an Wochenenden zum Golfspielen nach Mar-a-Lago reist, ein bemerkenswerter Bruch mit seinen Gewohnheiten. Die US-Regierung wies die Gerüchte über eine Einlieferung ins Militärkrankenhaus entschieden zurück. Belege für einen tatsächlichen Krankenhausaufenthalt gibt es nicht.
Donald Trump im Krankenhaus? Weißes Haus reagiert mit scharfer Gegenattacke
Das Rapid-Response-Team der Regierung ging auf der Plattform X in die Offensive. "Gestörte Verschwörungstheorien, wenn @POTUS 12 Stunden nicht mit der Presse spricht", wetterte der offizielle Account. Man habe nichts gesagt, als Biden routinemäßig zwölf Tage ohne Presseauftritt geblieben sei. "Keine Sorge! Präsident Trump hört buchstäblich nie auf zu arbeiten." Kommunikationsdirektor Steven Cheung meldete sich ebenfalls zu Wort, ohne die Krankenhaus-Gerüchte direkt anzusprechen. "Es hat nie einen Präsidenten gegeben, der härter für das amerikanische Volk gearbeitet hat als Präsident Trump", schrieb er auf X. An diesem Osterwochenende habe sich Trump im Weißen Haus und im Oval Office aufgehalten.
Trump-Gesundheit seit Monaten unter Beobachtung
Die aktuelle Debatte reiht sich in eine Serie von Fragen zum körperlichen Zustand des Präsidenten ein. Im Oktober hatte Trump das Walter Reed Medical Center besucht und sich einer MRT-Untersuchung unterzogen. "Ich habe ein MRT gemacht. Es war perfekt", erklärte er damals Reportern an Bord der Air Force One. Sein Leibarzt Dr. Sean Barbabella beschrieb die Untersuchung als geplante Routinekontrolle. Im Jahr 2025 gab das Weiße Haus bekannt, dass bei Trump eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert wurde – eine Erkrankung, bei der die Beinvenen das Blut nicht richtig zum Herzen zurückführen. Laut Barbabella handelt es sich um ein "gutartiges und häufiges" Leiden bei älteren Menschen. Kosmetische Pflaster an Trumps Händen erklärte die Regierung mit Blutergüssen durch ständiges Händeschütteln.
Mit seinen 79 Jahren gehört Trump zu den betagtesten Staatsoberhäuptern, die je im Weißen Haus residierten. Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit beobachten Amerikaner aufmerksam jeden öffentlichen Auftritt – Versprecher, körperliche Einschränkungen und gemeldete gesundheitliche Probleme werden genau registriert.
Die Spekulationen vom Wochenende verdeutlichen, wie sensibel das Thema Präsidentengesundheit in der öffentlichen Wahrnehmung geworden ist. Schon eine zwölfstündige Pause ohne Presseauftritt reicht aus, um einen Sturm der Mutmaßungen auszulösen. Das Weiße Haus betont unterdessen weiterhin, Trump erfreue sich "ausgezeichneter allgemeiner Gesundheit".
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bua/news.de/stg
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