Iran-Krieg: Irans Außenminister verurteilt Angriff auf Autobahnbrücke
Es ist die höchste Brücke des Landes und eine wichtige Verbindung für Pendler. Zweimal innerhalb kurzer Zeit haben die USA die Brücke "B1" bombardiert. Nun äußert sich Irans Außenminister.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat mit scharfer Kritik auf die US-Bombardierungen einer Autobahnbrücke reagiert. "Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen", schrieb Araghtschi auf X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines "moralischen Zusammenbruchs", fügte er hinzu. Das Ansehen der USA werde sich niemals davon erholen.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit weiteren Angriffen gedroht. "Die größte Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!", schrieb er auf der Online-Plattform Truth Social. Der Iran solle sich auf einen Deal einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land, forderte Trump.
Acht Tote und 97 Verletzte
Die als "B1" bekannte Autobahnbrücke war am Donnerstag zweimal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. Sie war Teil der Pendlerroute zwischen der Großstadt Karadsch und der überfüllten Millionenmetropole und Hauptstadt Teheran. Zudem liegt sie an einem Verkehrsknoten in Richtung Kaspisches Meer, einem beliebten Reiseziel. Mit einer Höhe von 132 Metern war sie die höchste Brücke im Iran. Ein Teilabschnitt befand sich noch im Bau.
Der zweite Angriff ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Bei den Luftangriffen kamen laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen ums Leben, 97 weitere wurden verletzt. Der Strom an der Landstraße Richtung Norden fiel infolge der Attacken aus.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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