Iran-Krieg: Stahlwerk bei Isfahan nach Angriffen außer Betrieb
Nach Luftangriffen stehen die Stahlwerke bei Isfahan still. Was das für Irans Industrie und die Versorgung bedeutet.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach neuen Luftangriffen auf die Stahlindustrie im Iran hat ein Werk bei Isfahan seinen Betrieb eingestellt. Das Ausmaß der Schäden und die Zerstörungen an den Einrichtungen haben zum vollständigen Stillstand der Produktionslinien geführt, wie die Zeitungen "Shargh" und "Hammihan" unter Berufung auf eine Mitteilung des Stahlkonzerns Mobarakeh berichteten. Die Mitarbeiter wurden demnach angewiesen, ihre Arbeit niederzulegen.
Israel und die USA zielen nach mehr als vier Wochen Krieg inzwischen auch auf zivile Infrastruktur und Industriegebiete.
Die Stahlindustrie zählt zu den Schlüsselbranchen im Iran und spielt eine zentrale Rolle etwa in der Automobilproduktion oder dem Rüstungsbereich. Das Werk Mobarakeh bei Isfahan ist dabei der größte Stahlproduzent des Landes und ein wichtiger Pfeiler der inländischen Versorgung. Vor dem Hintergrund internationaler Sanktionen hat Iran seine Stahlproduktion gezielt ausgebaut, um unabhängiger von Importen zu werden. In dem Werk bei Isfahan sind mehr als 10.000 Menschen beschäftigt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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