Donald Trump tobt: US-Präsident deutet Trennung vor laufender Kamera an

Die Flut an negativer Berichterstattung zu seiner Person lässt Donald Trump nicht kalt - jetzt erwägt der US-Präsident, Köpfe rollen zu lassen. Die vermeintlich Schuldige hat "The Don" in seiner Sprecherin Karoline Leavitt offenbar längst gefunden.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump ist überzeugt davon, dass die fast durchweg schlechte Presse Karoline Leavitts Schuld ist. (Foto) Suche
Donald Trump ist überzeugt davon, dass die fast durchweg schlechte Presse Karoline Leavitts Schuld ist. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump empört über negative Berichterstattung in US-Medien
  • "The Don" will Köpfe rollen lassen - fliegt Sprecherin Karoline Leavitt raus?
  • "Du machst einen miserablen Job!" US-Präsident stellt Vertraute bloß

In Donald Trumps Welt gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Wann immer der US-Präsident in einem schlechten Licht dasteht, sind andere schuld, jedoch niemals Donald Trump selbst. Nicht selten rollen dann Köpfe im Weißen Haus - nun könnte es eine enge Vertraute von "The Don" treffen, die vor aller Augen bei einem Presse-Termin im Oval Office bloßgestellt wurde.

Donald Trump ist stinksauer: Negative Presse macht US-Präsident zu schaffen

Als Donald Trump bei einer seiner regelmäßig stattfindenden Pressekonferenzen ins Weiße Haus lud, lenkte der Republikaner das Thema auf die aktuelle mediale Berichterstattung zu seiner Person. Dass diese ebenso ernüchternd ausfällt wie aktuelle Umfrageergebnisse, in denen Donald Trump schlechter denn je dasteht, ist dem Präsidenten ein gewaltiger Dorn im Auge.

Kurzerhand erklärte Trump - so ist es in einem Video-Ausschnitt zu sehen, der bei X (vormals Twitter) viral ging -, renommierte Printmedien wie die "New York Times" oder "Washington Post" seien infolge sinkender Auflagenzahlen "fast ausgerottet". Der Grund dafür liegt für Trump auf der Hand:

  • "Die Zeitungen sind unehrlich."
  • "Die Menschen glauben den Medien nicht mehr."

"The Don" stellt Karoline Leavitt bloß: Ist die Trump-Sprecherin schuld an Negativ-News?

Zudem seien "zwischen 93 und 97 Prozent" aller Berichte über seine Person negativ konnotiert, beklagte sich Donald Trump weiter. Dass das an dem seit Wochen eskalierenden Nahost-Konflikt und dem Iran-Krieg, seiner erratischen Zoll-Politik oder den bis dato entgegen anderslautender Versprechen nicht restlos veröffentlichten Epstein-Akten liegen könnte, kommt Donald Trump jedoch nicht in den Sinn. Dafür hat Donald Trump bereits eine Schuldige ausgemacht, die für das mediale Fiasko verantwortlich sein soll: Karoline Leavitt, die Sprecherin des Weißen Hauses.

"Macht einen miserablen Job! Donald Trump liebäugelt mit Trennung von Karoline Leavitt

"Vielleicht macht Karoline einfach einen schlechten Job?", stellte Donald Trump kühne Mutmaßungen an. "Du macht einen miserablen Job", ergänzte der US-Präsident an seine Sprecherin gerichtet, die außerhalb der Sichtweite der Kameras stand - nur um im gleichen Atemzug anzudeuten, Karoline Leavitt könnte gefeuert werden.

Muss sich Karoline Leavitt bald einen neuen Job suchen? Ihr Boss Donald Trump stellte die Sprecherin des Weißen Hauses vor laufender Kamera bloß. (Foto) Suche
Muss sich Karoline Leavitt bald einen neuen Job suchen? Ihr Boss Donald Trump stellte die Sprecherin des Weißen Hauses vor laufender Kamera bloß. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

"Sollen wir sie behalten?", drohte Trump halb im Scherz, bevor er ein beschwichtigendes "Ich glaube, wir werden sie behalten" anfügte. Bleibt abzuwarten, ob sich Donald Trumps vermeintlicher Scherz nicht doch noch als bitterer Ernst entpuppt und sich die hochschwangere Sprecherin des Weißen Hauses in Kürze einen neuen Job suchen muss...

Weitere Beiträge zum Thema haben wir hier zusammengefasst:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.