Donald Trump: "The Don" erreicht neuen Tiefpunkt - jetzt bricht es über ihm zusammen
Die Tendenz ist klar. Donald Trumps Zustimmungswerte stürzen auf den Tiefstand von 33 Prozent. Noch dramatischer: Fünf Prozent seiner eigenen Wähler bereuen mittlerweile ihre Entscheidung - Tendenz stark steigend.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump kann seinen Absturz nicht stoppen
- Massive Ablehnung des Iran-Kriegs erschüttert Donald Trump
- Donald Trump: Inflationskrise und explodierende Energiepreise belasten "The Don"
- Einst Trumpfkarte, jetzt Achillesferse: Immigration wird zum Problem für Trump
- Kernwählergruppen brechen Trump massiv weg
- Vertrauen der Trump-Wähler bröckelt deutlich
Die Popularität von US-Präsident Donald Trump erreicht einen neuen Tiefpunkt. Laut einer aktuellen Erhebung der University of Massachusetts Amherst stimmen nur noch 33 Prozent der Befragten seiner Amtsführung zu. Die Umfrage markiert den schwächsten Wert seit Beginn seiner zweiten Präsidentschaft.
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Donald Trump kann seinen Absturz nicht stoppen - es ist ein neuer Tiefpunkt
Die Ablehnung fällt deutlich aus: Knapp zwei Drittel der Befragten bewerten Trumps Arbeit negativ. Mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer äußert sogar eine ausgeprägte Missbilligung seiner Politik. Im Vergleich zum Juli 2025 verlor der Präsident fünf Prozentpunkte, gegenüber April desselben Jahres sogar elf Punkte.
- Die Datenerhebung erfolgte zwischen dem 20. und 25. März unter 1.000 Teilnehmern. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei etwa 3,5 Prozentpunkten.
- Politikwissenschaftler der Universität sprechen von verheerenden Zahlen für das Weiße Haus, die durch multiple Krisen ausgelöst wurden.
Massive Ablehnung des Iran-Kriegs bricht über Donald Trump zusammen
Der militärische Konflikt mit Iran entwickelt sich zum größten Belastungsfaktor für die Regierung. Fast zwei Drittel der Amerikaner lehnen Trumps Umgang mit den Angriffen auf das Land am Persischen Golf ab. Lediglich 29 Prozent befürworten das militärische Vorgehen des Präsidenten in dieser Frage.
Selbst aus den eigenen Reihen kommt Kritik. Konservative Stimmen wie Tucker Carlson und Marjorie Taylor Greene werfen dem Präsidenten vor, sein Versprechen einer "America First"-Politik zu brechen. Politikwissenschaftler Jesse Rhodes bemängelt, dass es vor Kriegsbeginn praktisch keine öffentliche oder parlamentarische Debatte gab. Diese fehlende Vorbereitung der Bevölkerung erweist sich im Nachhinein als schwerwiegender strategischer Fehler.
Donald Trump: Inflationskrise und explodierende Energiepreise belasten "The Don"
Die wirtschaftliche Lage entwickelt sich zum Albtraum für die Regierung. Mehr als sieben von zehn Amerikanern bewerten Trumps Umgang mit der Inflation als mangelhaft oder völlig unzureichend. Lediglich ein knappes Viertel der Befragten bescheinigt dem Präsidenten in dieser zentralen Frage gute Arbeit. Auch bei anderen Wirtschaftsthemen schneidet Trump schlecht ab: 61 Prozent kritisieren seine Arbeitsmarktpolitik, 64 Prozent seine Zollpolitik.
Einst Trumpfkarte, jetzt Achillesferse: Immigration wird zum Problem für Trump
Die Migrationspolitik wandelt sich vom Trumpf zur Schwachstelle. Sechs von zehn Amerikanern sind mit Donald Trumps Kurs in dieser Frage unzufrieden. Nur 35 Prozent bewerten sein Handeln positiv, während 60 Prozent es ablehnen. Die Zahlen offenbaren eine bemerkenswerte Wende. Noch im April 2025 beurteilte die Hälfte der Bevölkerung Trumps Migrationskurs wohlwollend. Damals überwog die Zustimmung mit 50 zu 46 Prozent. Innerhalb eines Jahres kippte die Stimmung vollständig ins Gegenteil.
Kernwählergruppen brechen Trump massiv weg
Die alarmierendste Entwicklung für das Weiße Haus: Ausgerechnet jene Bevölkerungsgruppen, die Trump 2024 zurück ins Amt brachten, wenden sich von ihm ab.
- Bei Männern, der Arbeiterklasse und afroamerikanischen Wählern stürzten die Zustimmungswerte seit April 2025 um nahezu 20 Prozentpunkte ab.
- Auch politische Schlüsselgruppen zeigen massive Verluste. Moderate Wähler distanzieren sich mit einem Rückgang von 18 Punkten deutlich vom Präsidenten. Bei den Unabhängigen, die für Wahlsiege entscheidend sind, sanken die Werte um 13 Prozentpunkte.
Politikwissenschaftler Tatishe Nteta bezeichnet diese Entwicklung als überraschend und für die Regierung äußerst besorgniserregend. Genau jene Wählergruppen, die Trump den Sieg ermöglichten, kehrten ihm den Rücken.
- Diese Segmente gelten zugleich als wahlentscheidend für die kommenden Kongresswahlen 2026. Der Erosionsprozess erfasst damit die Basis der präsidialen Machtgrundlage.
Vertrauen der Trump-Wähler bröckelt deutlich
Erstmals zeigen sich messbare Risse in der Unterstützerbasis des US-Präsidenten. Fünf Prozent derjenigen, die Trump 2024 ihre Stimme gaben, bereuen mittlerweile diese Entscheidung und würden anders wählen. Im Juli 2025 lag dieser Wert noch bei einem Prozent, im April jenes Jahres bei zwei Prozent.
Noch aussagekräftiger entwickelt sich das schwindende Vertrauen in die eigene Wahlentscheidung.
- Nur noch 62 Prozent der Trump-Wähler fühlen sich völlig sicher mit ihrer Stimmabgabe - im April 2025 waren es noch 74 Prozent. Insgesamt äußern 83 Prozent Zuversicht bezüglich ihrer Wahl, verglichen mit 93 Prozent vor einem Jahr.
- Gleichzeitig wächst die Gruppe der Zweifler: 17 Prozent haben inzwischen Vorbehalte gegenüber ihrer Entscheidung, im April 2025 waren es erst acht Prozent.
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rut/news.de
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