Donald Trump: Trump-Anwalt gesteht - Angst vor dem Knast immer größer
Die Furcht vor dem Knast treibt Donald Trumps Regierung an. Der stellvertretende Justizminister Todd Blanche räumte ein, dass jeder in Trumps Umfeld Angst hat, nach einer Wahlniederlage 2028 angeklagt zu werden.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trumps Mitarbeiter haben Angst vor dem Knast
- Grand-Jury-Vorladungen für gesamtes Trump-Team
- "Säuberung" in Trumps Justizministerium: 200 Anwälte entfernt
Der stellvertretende US-Justizminister Todd Blanche hat bei einer Konferenz ein bemerkenswertes Eingeständnis gemacht. Bei der Veranstaltung konservativer und rechter Aktivisten nahe Dallas räumte er ein, dass die gesamte Trump-Administration vor strafrechtlicher Verfolgung zittert, sollte sie 2028 die Wahl verlieren.
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Donald Trumps Mitarbeiter haben Angst vor dem Knast
"Selbst in dieser Regierung hat jeder Angst, dass die nächste Administration, falls wir nicht gewinnen, gegen uns alle ermitteln und Anklage erheben", sagte Blanche vor dem Publikum laut Bericht von "The Daily Beast". Als Grund für diese Furcht nannte er die Erfahrungen aus der vorherigen Amtszeit: "Und warum haben sie Angst? Weil genau das während der letzten Regierung passiert ist."
Grand-Jury-Vorladungen für gesamtes Trump-Team
Blanche konkretisierte seine Aussage, indem er auf die vergangenen Jahre verwies. Das gesamte Kabinett Trumps sowie alle Mitarbeiter des Weißen Hauses wären betroffen (gewesen), erklärte der stellvertretende Justizminister. Diese Erfahrung präge nun die Befürchtungen der aktuellen Administration.
- Unklar blieb bei seinen Ausführungen allerdings, ob er sich auf konkrete Verfahren bezog oder ob tatsächlich jemand aus der Administration direkt ins Visier genommen worden war.
- Blanche selbst war vor seinem Wechsel ins Justizministerium als persönlicher Anwalt Trumps tätig und kennt daher die juristischen Auseinandersetzungen aus erster Hand.
"Säuberung" in Trumps Justizministerium: 200 Anwälte entfernt
Bei seinem Auftritt prahlte Blanche zudem mit drastischen Personalmaßnahmen im Justizministerium. Mehr als 200 Anwälte, die an strafrechtlichen Ermittlungen gegen Trump beteiligt waren, seien aus der Behörde entfernt worden. Dies wird als gezielter Schritt Trumps gegen Kritiker und Gegner innerhalb der Institution gewertet.
- "Es gibt nicht einen einzigen Mann oder eine einzige Frau im Justizministerium, der oder die irgendetwas mit diesen Strafverfolgungen zu tun hatte", verkündete Blanche.
Mit dieser umfassenden Umstrukturierung hat die Administration offenbar alle Personen ausgetauscht, die zuvor an den strafrechtlichen Untersuchungen gegen den Präsidenten mitgewirkt hatten.
Trump-Verbündete schmorten bereits im Gefängnis
Die Befürchtungen der Administration sind nicht unbegründet. Mehrere enge Vertraute Trumps mussten bereits Haftstrafen verbüßen. Steve Bannon, ehemaliger Chefstratege, und Peter Navarro, früherer Handelsberater, kamen beide wegen Missachtung von Kongressvorladungen ins Gefängnis.
Auch weitere Trump-Mitstreiter wurden während der ersten Amtszeit strafrechtlich belangt.
- Michael Cohen, einst Trumps Anwalt, sowie Paul Manafort, politischer Berater und zeitweiliger Wahlkampfchef, wurden wegen unterschiedlicher Vergehen verurteilt.
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rut/news.de
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