Krieg in Nahost: Israel droht mit Tötung weiterer Führungsfiguren im Iran
Israel hat bereits mehrere ranghohe Personen des iranischen Machtapparats gezielt getötet, zuletzt auch den Marine-Kommandeur der Revolutionsgarden. Israel will an dieser Strategie weiter festhalten.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Israels Armee hat nach der Tötung des Marine-Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden, Admiral Aliresa Tangsiri, damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren im Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Abend. "Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der Israel bedroht." Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Tod des Marine-Kommandeurs.
Israels Armee teilte am Abend außerdem mit, die israelische Luftwaffe habe am Mittwoch in Kermanschah und Desful Waffenlager, Raketenabschussrampen sowie dort tätige Iraner ins Visier genommen. Zudem habe das israelische Militär am Mittwoch sowie in der Nacht zu Donnerstag in Teheran und im Zentrum des Irans Waffenproduktionsstätten angegriffen.
"Bislang haben wir mehr als 1.000 Ziele der iranischen Rüstungsindustrie angegriffen", sagte Defrin weiter. Ziel sei es, die Bedrohung durch Drohnen und Raketen langfristig zu beseitigen.
Der Iran feuerte im Laufe des Tages derweil in zehn Wellen Raketen auf Israel. Allein in der Küstenmetropole Tel Aviv mussten die Einwohner etliche Male Schutz suchen. Defrin betonte am Abend, dass die Zahl der vom Iran abgeschossenen Raketen seit dem ersten Kriegstag vor fast einem Monat jedoch kontinuierlich abgenommen habe.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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