Diplomatie: Wadephul will gemeinsame G7-Linie mit USA zu Iran-Krieg-Ende
US-Außenminister Rubio stößt erst morgen zur G7-Runde wirtschaftsstarker Demokratien in Frankreich. Im Zentrum der Debatten stehen die Kriege im Iran und der Ukraine. Gelingt eine gemeinsame Linie?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Außenminister Johann Wadephul dringt bei den Beratungen der G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien auf einen gemeinsamen Kurs mit den USA für ein rasches Ende des Iran-Kriegs. "Wir werden und wir müssen in intensiven Gesprächen in den nächsten Tagen um gemeinsame Lösungsansätze ringen. So schwer es angesichts der Lage auch ist", sagte der CDU-Politiker zum Auftakt eines Treffens der G7-Außenminister im französischen Vaux-de-Cernay westlich von Paris.
Es müssten eine weitere Destabilisierung verhindert, die wirtschaftliche Freiheit gesichert und Perspektiven für ein Ende der Kampfhandlungen und die Zeit danach entwickelt werden, sagte Wadephul nach einem ersten Meinungsaustausch mit seiner Kollegin Yvette Cooper und seinem Kollegen Jean-Noël Barrot aus Großbritannien und Frankreich.
Wadepuhl: Gespräch mit Rubio wichtig
US-Außenminister Marco Rubio wird erst morgen zum zweiten Tag des Treffens erwartet. Zur Allianz der "Gruppe der Sieben" gehören neben Deutschland Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA. Das Treffen ist das erste formelle Treffen der G7-Außenminister seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar.
Wadephul sagte, es sei "gut und wichtig und richtig", dass die Runde mit Rubio sprechen können. Er sei zuversichtlich, "dass wir eine gemeinsame Position definieren können". "Selbstverständlich geht es darum, diesen Konflikt so schnell wie möglich zu beenden, aber ihn auch nachhaltig zu beenden." Das bedeute, die Sicherheit in der vom Iran blockierten Straße von Hormus herzustellen und dafür zu sorgen, dass von Teheran in Zukunft weder gegen Israel noch gegen andere Nachbarstaaten oder Europa Gefahren ausgingen.
EU-Außenbeauftragte: Brauchen Ausweg aus diesem Krieg
Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Kaja Kallas, sagte: "Wir haben hier heute Partner, globale Partner, die eine einheitliche Botschaft haben, dass wir einen Ausweg brauchen und keine Eskalation in diesem Krieg." Es brauche eine diplomatische Lösung.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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