Iran-Krieg: UN-Rat verurteilt Irans Angriffe auf Nachbarländer

Eine Resolution in Genf nennt explizit mehrere arabische Staaten als Geschädigte iranischer Angriffe. Was der Iran dazu sagt und welche Debatte als Nächstes ansteht.

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Der UN-Menschenrechtsrat hat die Angriffe Irans auf seine Nachbarländer bei einer Dringlichkeitsdebatte in Genf verurteilt. Der Iran lehnte die vorgelegte Resolution ab. Darin wurden als Geschädigte namentlich Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien genannt. Weil der Iran keine Abstimmung verlangte, wurde die Resolution im Konsens angenommen.

In dem Text ging es nur um die Angriffe des Iran auf Nachbarländer, nicht um die Angriffe der USA und Israels auf den Iran, die vorausgegangen waren. Seit dem 28. Februar seien im Iran mehr als 1.500 Menschen ums Leben gekommen, darunter 300 Minderjährige, sagte der iranische Botschafter Ali Bahreini. Fast 45.000 Häuser seien zerstört oder beschädigt worden, mehr als 53 Krankenhäuser seien angegriffen worden, und 57 Schulen seien bombardiert worden. Unabhängig prüfen lassen sich die Angaben nicht.

Auf Antrag des Iran, Chinas und Kubas findet in Genf am Freitag eine weitere Dringlichkeitsdebatte im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg statt. Dabei soll es um Angriffe auf Schuleinrichtungen und um die Menschenrechte von Kindern in bewaffneten Konflikten gehen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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