Iran-Krieg: Irak: Sieben Soldaten bei Luftangriff getötet

Im Zuge des Iran-Kriegs gerät auch der Irak immer wieder in die Schusslinie. Das Verteidigungsministerium meldet nun mehrere Tote in den eigenen Rängen. Über den Angreifer wird geschwiegen.

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Bei einem Luftangriff im Westen des Irak sind staatlichen Angaben zufolge sieben Soldaten getötet worden. 13 weitere seien verletzt worden, teilte das irakische Verteidigungsministerium mit. Der Angriff traf demnach eine Militärklinik und eine technische Abteilung eines Armeestützpunkts in der Provinz Anbar. Es gab keine Angaben dazu, von wem der Angriff stammen könnte.

Es handle sich um "einen eklatanten und schwerwiegender Verstoß gegen alle internationalen Gesetze und Normen, die Angriffe auf medizinische Einrichtungen verbieten", erklärte das Ministerium.

Auf dem Gelände befinden sich Einrichtungen der sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF). Die proiranische Gruppe spielte zwischen 2014 und 2017 eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" und operiert weiterhin gemeinsam mit den irakischen Sicherheitskräften.

Die PMF meldeten im Zuge des Iran-Kriegs in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffe auf ihre Einrichtungen. Sie pflegen enge Beziehungen zu Teheran. Am Dienstag berichtete die Miliz, bei US-Luftangriffen in Anbar seien mindestens 14 ihrer Mitglieder, darunter ein regionaler Kommandeur, getötet worden. Bei früheren Vorfällen hatten die PMF auch von US-israelischen Angriffen gesprochen. Die USA oder Israel äußerten sich nicht dazu.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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