Barron Trump: "Melde dich jetzt freiwillig" - Ex-Navy-Seal will Präsidenten-Sohn beim Militär sehen

Seit Beginn des Iran-Krieges werden immer wieder Rufe laut, Barron Trump solle dem Militär beitreten. Aktuell ist es der frühere Navy Seal Jesse Ventura, der den Sohn von Donald Trump auffordert, sich zu verpflichten und mit der Wehrdienstverweigerer-Tradition seiner Familie zu brechen. "Tu etwas, wozu dein Vater nicht den Mut hatte", appelliert er an den 20-Jährigen.

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Barron Trump soll dem US-Militär beitreten. (Foto) Suche
Barron Trump soll dem US-Militär beitreten. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Barron Trump soll Militär beitreten aufgrund des Iran-Kriegs
  • Donald Trumps Sohn soll mit Wehrdienstverweigerer-Tradition der Familie brechen
  • Ex-Militär fordert Barron Trump auf, sich freiwillig zu melden

Der frühere Navy Seal und Ex-Gouverneur von Minnesota, Jesse Ventura, hat den jüngsten Sohn von Präsident Donald Trump öffentlich aufgefordert, dem US-Militär beizutreten. Wie "The Daily Beast" aktuell berichtet, richtete der 74-Jährige am Dienstag (24. März) in der Sendung "Piers Morgan Uncensored" deutliche Worte an den 20-jährigen Barron Trump: "Tu etwas, wozu dein Vater nicht den Patriotismus hatte."

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Barron Trump soll Militär beitreten aufgrund des Iran-Kriegs

Der dekorierte Veteran, der während des Vietnamkriegs in einer Elite-Einheit der Navy Seals diente, übte scharfe Kritik am Iran-Krieg des Präsidenten. Dieser Krieg habe bereits 13 US-Soldaten das Leben gekostet und Hunderte weitere verletzt. "Wie kann man die Kinder anderer Leute in einen Krieg schicken, wenn man nicht bereit ist, die eigenen zu schicken?", fragte Ventura.

Ex-Militär wütet gegen Trump: Nur wer die eigenen Kinder schickt, darf Krieg führen

Ventura formulierte einen klaren Maßstab für militärische Führung: "Ein Krieg ist nur dann gerechtfertigt, wenn man bereit ist, die eigenen Kinder zu schicken." Ein Prinzip, dass Donald Trump nicht kenne und nicht verstehe, da er selbst nie gedient habe. Tatsächlich entzog sich der US-Präsident insgesamt fünfmal der Einberufung während des Vietnamkriegs. Die letzte Befreiung erfolgte aufgrund einer Fersensporn-Diagnose.

Wehrdienstverweigerung als "Familien-Tradition" beim Trump-Clan

Barron Trump, der derzeit am Washingtoner Campus der New York University studiert und im Weißen Haus lebt, wäre im wehrpflichtigen Alter, sollten sein Vater und der Kongress eine Einberufung beschließen. Ventura verwies während des Interviews auf ein bemerkenswertes Muster in der Familiengeschichte des Präsidenten: "Er hatte drei Ehefrauen, Kinder mit jeder von ihnen, und niemand hat jemals beim Militär gedient."

Barron Trump nicht kriegstauglich? Donald Trumps Sohn könnte Militärdienst entgehen

An den jüngsten Sohn des US-Präsidenten appellierte der Ex-Militär deshalb: "Barron, du kannst das ändern. Melde dich jetzt freiwillig!" Das Argument, der 2,06 Meter große Barron sei schlicht zu groß für den Militärdienst, ließ Ventura nicht gelten. Er verwies auf NBA-Legende David Robinson, der mit über 2,10 Metern aktiv in der Navy diente.

Die Debatte um Barron Trumps mögliche Einberufung hat auch die sozialen Medien bereits erfasst. Der Hashtag #SendBarron entwickelte sich landesweit zum Trend. Der frühere "South Park"-Autor Toby Morton ging noch einen Schritt weiter und startete die Website DraftBarronTrump.com, die fordert, den jungen Trump in den Krieg zu schicken.

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