Donald Trump: Iran-Hammer - "The Don" schiebt Angriff plötzlich auf Verteidigungsminister

Eine kleine Reise in den Nahen Osten - so verharmlosend beschrieb Donald Trump bei einer Veranstaltung in Memphis seinen Vorschlag für den Militärschlag gegen den Iran. Verteidigungsminister Pete Hegseth habe sofort begeistert reagiert.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump (rechts) bespricht sich mit seinem Verteidigungsminister Pete Hegseth. (Foto) Suche
Donald Trump (rechts) bespricht sich mit seinem Verteidigungsminister Pete Hegseth. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump schiebt Iran-Entscheidung auf Hegseth
  • So euphorisch reagierte Hegseth auf den Trump-Vorschlag
  • Trump begründet Iran-Schlag mit atomarer Bedrohung

Bei einer Veranstaltung in Memphis, Tennessee, hat US-Präsident Donald Trump offenbart, wie der militärische Schlag gegen den Iran zustande kam. Der 79-Jährige berichtete in äußerst lockerem Ton während der Podiumsdiskussion unter dem Motto "Make America Safe Again", dass er Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie General Caine zu Gesprächen zusammengerufen und über eine "kleine Reise" in die Region diskutiert habe.

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Donald Trump schiebt Iran-Entscheidung auf Hegseth

Während seiner Schilderung, die in zahlreichen Videos beim Kurznachrichtendienst X zu sehen ist, wandte sich Trump seinem Verteidigungsminister zu, der in der Übertragung nicht zu sehen war. Hegseth sei derjenige gewesen, der als erster mit "Let's do it" - also "Lasst es uns tun" - auf den Vorschlag reagiert habe, erklärte Trump kühn.

Trump begründet Iran-Schlag mit atomarer Bedrohung

Der amerikanische Präsident rechtfertigte den militärischen Einsatz mit der atomaren Bedrohung durch Teheran. Das Mullah-Regime stelle eine nukleare Gefahr dar, gegen die man handeln müsse, so die Begründung des 79-Jährigen.

  • Trump bezeichnete das Land als "Lieferant für Terror" und verwies auf die problematische Lage in der Region. "Wir haben ein Problem im Nahen Osten", erklärte er während seiner Ausführungen in Tennessee.
  • Bevor er die Entscheidung zum Militärschlag traf, habe er Hegseth und General Caine einbestellt. "Und dann habe ich leider Pete und General Caine zusammengerufen und gesagt: Wir müssen reden", schilderte Trump den Ablauf der Ereignisse, die zum Angriff führten.

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