Eskalation im Libanon: Hisbollah beansprucht mehr als 60 Angriffe in Israel für sich

Für die Libanesen zählen die Brücken zur wichtigen Infrastruktur im Süden. Israel sieht in ihnen Wegen für Waffenschmuggel der Hisbollah und hat drei von fünf wichtigen Brücken bereits zerstört.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat innerhalb von 24 Stunden mehr als 60 Angriffe auf Israel für sich beansprucht. Hisbollah-Kämpfer hätten mit Raketen, Drohnen und Artillerie unter anderem israelische Soldaten und Fahrzeuge im Grenzgebiet angegriffen, teilte die Miliz mit. Die ausgeweiteten Angriffe auf den erklärten Erzfeind Israel seien auch eine Antwort auf dessen "systematische Angriffe auf wichtige Straßen und Brücken" im Libanon.

Die israelische Armee greift im Libanon seit mehreren Tagen wichtige Brücken, Straßen und auch Tankstellen an. Israel wirft der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz vor, über die Brücken Waffen zu schmuggeln. Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge wurden drei von fünf wichtigen Brücken, die über den Litani-Fluss führen, zerstört. Der libanesische Präsident Joseph Aoun sprach von einem Versuch Israels, die Region im Süden vom Rest des Landes "abzuschneiden" und eine Pufferzone entlang der Grenze aufzubauen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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