Konflikte: Frankreich stoppt erneut Öltanker aus Russland im Mittelmeer
Die französische Marine hält im Mittelmeer einen Ölfrachter aus Russland an. Der Verdacht: Er könnte unter falscher Flagge fahren und zur russischen Schattenflotte gehören.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Frankreichs Marine hat einen aus Russland kommenden Ölfrachter im Mittelmeer angehalten und überprüft. Das Schiff aus Murmansk sei verdächtigt worden unter falscher Flagge zu fahren, teilte die Meerespräfektur für das Mittelmeer in Toulon mit. Die Zweifel an der mosambikanischen Flagge seien bestätigt worden. Das Schiff sei umgeleitet und für weitere Untersuchungen zu einem Ankerplatz gebracht worden.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zufolge handelt es sich bei der "Deyna" um ein Schiff der Schattenflotte. Der Iran-Krieg werde Frankreich nicht von seiner Unterstützung der Ukraine gegen den fortdauernden russischen Angriffskrieg ablenken. "Diese Schiffe, die die internationalen Sanktionen umgehen und gegen das Meeresrecht verstoßen, sind Kriegsprofiteure. Sie wollen Profite einfahren und finanzieren die russischen Kriegsbemühungen."
Bereits im Januar und im Oktober hatte Frankreich jeweils ein Schiff aufgebracht, das verdächtigt wurde, zur russischen Schattenflotte zu gehören.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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