Iran-Krieg: Irans Führung appelliert an Geheimdienst: Feinden Sicherheit entziehen
Seit Tagen gibt es kein Lebenszeichen von Irans neuem Religionsführer Modschtaba Chamenei. Aus dem Off fordert er nun mehr Härte gegen Gegner.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die iranische Führung hat die Mitarbeiter des Geheimdienstes dazu aufgerufen, den "Feinden im In- und Ausland" die Sicherheit zu entziehen. In einer Mitteilung auf dem X-Profil des neuen obersten Führers, Modschtaba Chamenei, hieß es weiter, nach dem Tod von Geheimdienstchef Ismail Chatib müssten die "übrigen Beamten und Mitarbeiter dieses sensiblen Ministeriums" diese Lücke ausgleichen.
Modschtaba Chamenei ist seit seiner Ernennung zum neuen Religionsführer am 8. März nicht öffentlich in Erscheinung getreten - weder mit einer Audio- noch mit einer Videobotschaft. Laut Aussage der US-Regierung ist er verletzt. Nähere Informationen gibt es bislang nicht.
Geheimdienstminister Chatib wurde nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in der Nacht zum Mittwoch getötet.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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