Boris Pistorius News: Pistorius: Lieferketten der Rüstungsindustrie absichern

Die Produktion von Waffen, Munition und Ausrüstung ist für die Verteidigungsfähigkeit von zentraler Bedeutung. Die Bundesregierung ist im Dialog mit der Industrie und den Verbänden.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nimmt an einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium teil. (Foto) Suche
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nimmt an einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium teil. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Verteidigungsminister Boris Pistorius sieht Schwachstellen in den Lieferketten und der Versorgungssicherheit von Rüstungsunternehmen. "Wir müssen wegkommen von starken Abhängigkeiten von wenigen Lieferanten. Wir brauchen Klarheit über die Bedarfe an Rohstoffen. Wir brauchen Klarheit über die Lieferketten", sagte der SPD-Politiker nach einem Industriedialog im Bundeswirtschaftsministerium.

Dabei sei auch über die Lieferketten gesprochen worden. Pistorius sagte, dies sei eines der wichtigsten Themen überhaupt, um handlungsfähig zu sein, nicht nur in der Rüstungs- und Sicherheitsindustrie, sondern insgesamt für die deutsche Industrie. Es müsse Wege für Ersatz geben, wenn Glieder aus der Lieferkette herausgerissen würden und zudem auch höhere Lagerbestände, um durchhaltefähig zu sein.

Fortschritt und Kooperation zusammenbringen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) betonte die wichtige Rolle junger Unternehmen bei der Innovation von Waffensystemen und Militärgütern. "Wir müssen aus Ideen und Innovationen Verteidigungsfähigkeit machen, technologischen Fortschritt und Kooperation zusammenbringen", sagte sie.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, wies auf die deutlich wachsende Bereitschaft von Unternehmen der zivilen Industrie hin, sich auch an der Rüstungsproduktion zu beteiligen.

Pistorius kündigte auch an, nach oder auch schon vor der Sommerpause werde es im Verteidigungsministerium ein Treffen mit Vertretern der Ukraine geben, um über Möglichkeiten weiterer Gemeinschaftsunternehmen ("Joint Venture") zu reden und das gegenseitige Lernen zu ermöglichen. Dabei werde es auch darum gehen, wie ukrainische Unternehmen weiter und besser finanziert werden können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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