Iran-Krieg: Leavitt: Straße von Hormus für US-Energieversorgung nicht nötig

Die USA sind Nettoexporteur von Öl und damit laut US-Regierungssprecherin Leavitt nicht auf Ausfuhren über die Straße von Hormus angewiesen. Für die US-Bevölkerung ist die Situation dennoch brisant.

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Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nach den Worten von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt nicht auf die Straße von Hormus zur Sicherung der eigenen Energieversorgung angewiesen. "Wir wollen, dass die Straße offen für den weltweiten Ölmarkt ist, damit Preise stabilisiert werden und wieder sinken", sagte sie dem US-Sender Fox News.

Sie erinnerte daran, dass die USA Nettoexporteur von Öl seien. Tatsächlich profitiert die US-Wirtschaft zwar von der aktuellen Entwicklung. Diese ist robuster als etwa Europa gegenüber hohen Energiepreisen. Dies schützt das Land jedoch nicht vor marktbedingten Preissteigerungen im Inland: Da Öl an internationalen Börsen gehandelt wird, schlagen die globalen Preissprünge dennoch direkt auf die US-Verbraucher durch.

Leavitt zufolge stehen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio weiterhin im Austausch mit europäischen und arabischen Verbündeten, um sie stärker bei der Sicherung der Meerenge südlich des Irans einzubinden. "Dies liegt mehr in ihrem Interesse als im Interesse der Vereinigten Staaten", sagte sie weiter.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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