Donald Trump: US-Präsident im freien Fall - plötzlich hat "The Don" ein Männerproblem

Ausgerechnet dort, wo Donald Trump bislang auf festen Rückhalt bauen konnte, bröckelt plötzlich die Unterstützung: Eine neue Umfrage zeigt, dass immer mehr Männer dem US-Präsidenten die Gefolgschaft verweigern. Für Trump ist das ein gefährliches Signal.

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Ausgerechnet bei männlichen Wählern – seiner treuesten Basis beim Wahlsieg 2024 – stürzt Donald Trump auf den tiefsten Zustimmungswert seiner zweiten Amtszeit. (Foto) Suche
Ausgerechnet bei männlichen Wählern – seiner treuesten Basis beim Wahlsieg 2024 – stürzt Donald Trump auf den tiefsten Zustimmungswert seiner zweiten Amtszeit. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Niall Carson
  • Umfrage-Debakel für Donald Trump
  • Trump verliert Rückhalt bei Männern – einer seiner wichtigsten Wählergruppen
  • Darum könnte der Trend politisch brisant werden

Das dürfte selbst im Trump-Lager für Unruhe sorgen: Ausgerechnet bei Männern – seiner bislang verlässlichsten Wählergruppe – rutscht die Zustimmung für US-Präsident Donald Trump auf ein neues Tief. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Der Rückhalt bröckelt – und das ausgerechnet dort, wo er politisch am meisten zu verlieren hat. Zuerst hatte das Onlineportal "Newsweek" über die jüngste Trump-Klatsche berichtet.

Trumps Männer-Problem: Neue Umfrage zeigt kritischen Trend

Die neuesten Umfragedaten markieren einen bemerkenswerten Einschnitt: Die Zustimmungswerte von Donald Trump unter männlichen Wählern sind auf den niedrigsten Stand seit Beginn seiner zweiten Amtszeit gefallen. Laut einer aktuellen Erhebung von "The Economist" und YouGov liegt seine Zustimmung in dieser Gruppe nur noch bei 41 Prozent. Gleichzeitig lehnen 55 Prozent der befragten Männer seine Amtsführung ab.

Das ist politisch besonders brisant, denn Männer galten als tragende Säule seines Wahlsiegs 2024. Sollte sich dieser Trend verfestigen, könnte das erhebliche Auswirkungen auf kommende Wahlen haben.

Warum der Rückgang so gefährlich ist

Der Rückgang bei männlichen Wählern ist für Trump besonders brisant. Diese Gruppe war maßgeblich für seinen Wahlsieg 2024 verantwortlich. Sollte sich der negative Trend fortsetzen, könnte dies die Strategie der Republikaner für die im Herbst 2026 stattfindenden Zwischenwahlen erheblich erschweren.

Insgesamt steht der Präsident landesweit deutlich unter Wasser. Seine Gesamtzustimmung liegt bei lediglich 37 Prozent, während 56 Prozent der Befragten seine Arbeit ablehnen. Mehrere Umfrageinstitute zeigen ähnliche Ergebnisse und deuten auf eine breitere Erosion seiner Unterstützung hin.

Iran-Krieg belastet Präsidenten schwer

Der Rückgang der Zustimmungswerte steht in direktem Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran. Bei diesem Thema schneidet Trump noch schlechter ab: Nur 36 Prozent der Befragten unterstützen seinen Kurs, 56 Prozent lehnen ihn ab.

Donald Trump stellt klar: "Umfragen sind mir egal"

Der Präsident selbst zeigt sich von den schlechten Werten unbeeindruckt. Gegenüber der "New York Post" erklärte Trump zu den niedrigen Zustimmungsraten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg: "Ich denke, dass die Umfragen sehr gut sind, aber Umfragen sind mir egal. Ich muss das Richtige tun. Ich muss das Richtige tun. Das hätte schon vor langer Zeit geschehen sollen."

Während konservative Umfrageinstitute wie die Trafalgar Group Trump noch positive Werte im zweistelligen Bereich bescheinigen, zeichnen die meisten anderen Erhebungen ein deutlich kritischeres Bild seiner Amtsführung.

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