Wladimir Putin: Er wird noch 2026 gestürzt werden - Ex-Verbündeter rechnet mit Kremlchef ab
Das gab es so noch nie: Ein langjähriger Unterstützer von Wladimir Putin geht plötzlich auf offenen Konfrontationskurs und erhebt schwerste Vorwürfe. Seine Worte treffen den Kreml ins Mark und sorgen intern für Schockwellen.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Insider-Attacke: Kreml-naher Anwalt nennt Putin "Kriegsverbrecher"
- System unter Druck: Warnung vor Chaos und möglichem Machtverlust schon 2026
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Der russische Anwalt Ilya Remeslo, bislang als treuer Kreml-Verteidiger bekannt, rechnet öffentlich mit Wladimir Putin ab. Er bezeichnet den Kremlchef als "Kriegsverbrecher, Lügner und Dieb" und fordert dessen sofortigen Rücktritt sowie eine strafrechtliche Verfolgung. "Wladimir Putin ist kein legitimer Präsident", erklärte Remeslo. Um Zweifel auszuräumen, veröffentlichte der 42-Jährige sogar ein Video und betonte, nicht gehackt worden zu sein. Nach eigenen Angaben hält er sich weiterhin in Moskau auf.
Ex-Verbündeter rechnet mit Wladimir Putin ab
Besonders hart geht Remeslo mit dem Krieg ins Gericht. Einst hatte er die Krim-Annexion noch unterstützt – heute nennt er den Konflikt einen "absolut festgefahrenen Krieg". "Der Krieg wird ausschließlich für Putins Ego-Komplexe geführt, und wir gewöhnlichen Bürger haben nichts davon außer Verlusten", kritisiert er. Auch die Kreml-Erzählung vom angeblich aggressiven Westen weist er zurück. Die Warnungen vor einem Dritten Weltkrieg bezeichnet er als absurd.
Der ehemalige Insider sieht Putins Macht bereits bröckeln. "Er wird von Jahr zu Jahr schwächer", erklärt Remeslo und spricht von wachsendem "Chaos und Instabilität". Seine brisante Prognose: "Deshalb wird er die Macht verlieren. Das wird höchstwahrscheinlich dieses Jahr passieren, 2026." Putin, seit 1999 an der Macht, wolle offenbar "bis 150 auf dem Thron bleiben", spottet er.
Kritik an Putin-Regierung wächst
Remeslo wirft dem Präsidenten massive Verschwendung vor. Billionen seien in Luxusprojekte geflossen – statt in Infrastruktur oder soziale Einrichtungen. "Schon vor dem Krieg hatte die Wirtschaft Probleme – im reichsten Land sind Dutzende Millionen Menschen arm", sagt er. Besonders kritisch sieht er auch die zunehmende Kontrolle über das Internet. Versprechen von 2017 seien gebrochen worden – Russland entwickle sich immer stärker in Richtung Überwachungsstaat.
Westliche Netzwerke seien blockiert, Kommunikationsdienste eingeschränkt. Bürger würden zunehmend in staatlich kontrollierte Systeme gedrängt. Die Behörden seien "völlig verrückt geworden" und entzögen den Menschen ihre Grundrechte, so Remeslo.
Die Attacke sorgt offenbar für erhebliche Unruhe in Moskau. Laut dem Politikkanal Nezygar herrscht "Schock" unter hochrangigen Beamten. Remeslo sei zuvor eng mit Sicherheitsstrukturen verbunden gewesen – seine Worte wiegen entsprechend schwer. "Remeslos radikale Reaktion ist ein Signal für wachsende Angst und Spannung", zitiert der Kanal eine Quelle. Berichten zufolge wurden die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Kreml bereits verstärkt.
Bröckelt Putins Machtbasis?
Die öffentliche Abrechnung eines einst loyalen Unterstützers wirft eine entscheidende Frage auf: Wendet sich jetzt ein Teil der Elite gegen Wladimir Putin? Die Kritik fällt in eine Phase zunehmender militärischer Rückschläge und wachsender Spannungen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte das Machtgefüge im Kreml ernsthaft ins Wanken geraten.
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