Iran-Krieg: Berichte: Flammen an US-Botschaft im Irak nach Angriff

Erneuter Angriff auf US-Botschaft in Bagdad – Ministerpräsident al-Sudani spricht von "kriminellen Versuchen". Die Sicherheitslage im Irak droht, sich weiter zu verschlechtern.

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In der irakischen Hauptstadt Bagdad ist die US-Botschaft erneut unter Beschuss geraten. Von dem Gebäude im hoch gesicherten Regierungsviertel stieg Rauch auf, wie irakische Medien berichteten. Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke. Erst vor zwei Tagen war bei einem Angriff offenbar ein Abwehrsystem an der Botschaft getroffen worden.

"Verbotene Gruppen" hätten die Botschaft erneut angegriffen, teilten die irakischen Streitkräfte mit. Es handle sich um einen "Terrorangriff" auf die Souveränität des Landes. Ministerpräsident Mohammed al-Sudani verurteilte Angriffe auf Botschaften und andere diplomatische Vertretungen im Land. Es handle sich dabei um "kriminelle Versuche, den Irak, seine Sicherheit und Stabilität" zu gefährden.

Der Irak grenzt an den Iran und ist im Zuge des Kriegs ebenfalls Schauplatz von Angriffen. Im Irak haben die mit Teheran verbündeten Milizen großen Einfluss, die immer wieder Angriffe auf US-Truppen im Land für sich beanspruchen. In den vergangenen Tagen gab es unter anderem Angriffe auf einen US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens von Bagdad.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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