Miliz zur Unterdrückung: Israel: Kommandeur der iranischen Basidsch-Einheiten getötet

Ein Angriff in Teheran trifft laut Israel einen führenden Basidsch-Kommandeur. Die Miliz gilt als zentral bei der Niederschlagung von Protesten im Iran.

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Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den Kommandeur der iranischen Basidsch-Einheiten, Brigadegeneral Gholamresa Soleimani, gezielt getötet. Der Angriff habe sich am Montag in Teheran ereignet, hieß es in der Mitteilung des Militärs. Aus dem Iran gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Die Basidsch-Einheiten unter Soleimanis Führung seien für die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran im Januar verantwortlich, schrieb die israelische Armee.

Die Basidsch-e Mostasafin (Mobilisierte der Unterdrückten) ist eine paramilitärische Einheit im Iran. Gegründet nach der Islamischen Revolution 1979 und rekrutiert aus jungen Teilen der Gesellschaft, spielt die Miliz eine zentrale Rolle bei der Unterdrückung von Protesten im Land. Die Miliz ist Teil der Revolutionsgarden, ihr sollen mehrere Hunderttausend systemtreue Anhänger angehören.

Israel hat im aktuellen Krieg bereits Dutzende führende Persönlichkeiten des iranischen Machtapparats getötet. Irans oberster Führer Ali Chamenei war am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff in der Hauptstadt Teheran getötet worden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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