Donald Trump: US-Präsident versetzt Republikaner mit seiner "Besessenheit" in Panik
Während die Benzinpreise durch den Iran-Krieg explodieren, gräbt Donald Trump alte Wahlbetrugsvorwürfe aus und bringt damit seine eigene Partei gegen sich auf. Zahlreiche Strategen schlagen Alarm: Trumps "Besessenheit" könnte die Republikaner die Zwischenwahlen kosten.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump versetzt Republikaner mit "Besessenheit" in Panik
- US-Präsident spaltet Partei mit Fokus auf Wahlbetrug 2020
- Strategen schlagen Alarm: Trumps "Besessenheit" könnte Republikaner die Zwischenwahlen kosten
Donald Trump kann und will die Präsidentschaftswahl von 2020 einfach nicht hinter sich lassen - sehr zum Leidwesen zahlreicher Parteikollegen. Wie "Politico" berichtet, warnen Parteifunktionäre und Strategen aus verschiedenen Bundesstaaten, dass Trumps "Besessenheit" die GOP in einem entscheidenden Wahljahr lähmt.
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Donald Trump versetzt Republikaner mit "Besessenheit" in Panik
"Ich bin immer der Meinung, dass man vorwärts schauen sollte, nicht rückwärts", sagte der pennsylvanische GOP-Stratege Charlie Gerow gegenüber "Politico". Todd Gillman, Vorsitzender der Republikanischen Partei in Monroe County, Michigan, warnte: "Konzentriert euch auf die Dinge, die allen im ganzen Land wichtig sind, oder wir werden in ein paar Monaten ein Problem haben."
Donald Trump ignoriert wirtschaftliche Sorgen des Volkes
Doch welche Prioritäten haben die amerikanischen Wähler? Eine Umfrage von "Politico" aus dem Februar ergab, dass 52 Prozent aller Amerikaner die Lebenshaltungskosten als drängendstes Problem des Landes betrachten. Nur 23 Prozent nannten eine Bedrohung der Demokratie (etwa durch Wahlbetrug) als wichtigstes Thema. Die wirtschaftlichen Sorgen verschärfen sich derzeit durch den Iran-Krieg zusätzlich, da die Benzinpreise in die Höhe geschossen sind.
Donald Trump sollte Fokus auf Wirtschaft und nicht auf vermeintlichen Wahlbetrug legen
Vor diesem Hintergrund drängen auch Donald Trumps eigene Berater darauf, dass der US-Präsident seinen Fokus auf wirtschaftliche Themen legt. Der georgische GOP-Stratege Buzz Brockway bezeichnete die Wahlthematik als "riesige Ablenkung" und betonte: "Niemand außerhalb einer kleinen engagierten Gruppe spricht darüber. Sie reden über die Wirtschaft, sie reden jetzt über den Ölpreis."
Donald Trump spaltet Partei mit Wahlkampfstrategie
Nicht alle Republikaner lehnen Trumps Kurs ab. Einige Parteifunktionäre in umkämpften Bundesstaaten unterstützen die Wahlüberprüfungen aktiv. Auch das Weiße Haus verteidigt das Vorgehen. Sprecherin Abigail Jackson erklärte, der US-Präsident wolle sicherstellen, dass Amerikaner "volles Vertrauen in die Durchführung von Wahlen" haben. Doch manche Strategen sehen das anders und glauben, es wäre besser, wenn sich die Zwischenwahlen auf die wirtschaftliche Erholung konzentrieren würden.
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fka/news.de/stg
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