Krieg in Nahost: Polizei: Raketenteile in Jerusalems Altstadt niedergegangen

Nach einem Raketenangriff aus dem Iran sind in Jerusalems Altstadt Trümmerteile nahe bedeutenden heiligen Stätten niedergegangen. Die Polizei ist an mehreren Orten im Einsatz.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / natali_mis

Nach einem iranischen Raketenangriff sind nahe der heiligen Stätten der drei Weltreligionen in Jerusalem nach Polizeiangaben Trümmerteile niedergegangen. Polizeikräfte und Sprengstoffexperten seien gegenwärtig an mehreren Einschlagorten in der Altstadt im Einsatz, hieß es in einer Polizeimitteilung.

Betroffen seien unter anderem der Tempelberg, die Grabeskirche und das jüdische Viertel. Auch an weiteren Orten in Jerusalem sei es zu Einschlägen gekommen. Es gab zunächst keine Informationen zu möglichen größeren Schäden an den heiligen Stätten, die im arabisch geprägten Ostteil Jerusalems liegen.

Der Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist die drittheiligste Stätte im Islam. Für Juden ist der Tempelberg mit der Klagemauer die heiligste Stätte, weil an dem Ort früher zwei jüdische Tempel standen.

Die Grabeskirche steht an dem Ort, an dem Jesus der christlichen Überlieferung nach gestorben und wieder auferstanden ist. Sie gilt als heiligster Ort des Christentums.

"Dieser Vorfall unterstreicht, dass der Feind nicht zwischen Religionen oder Gotteshäusern unterscheidet – Synagogen, Moscheen oder Kirchen", hieß es in der Mitteilung der Polizei. Er verdeutliche auch, warum die heiligen Stätten während des Iran-Kriegs auf Anweisung des Zivilschutzes vorerst für Besucher geschlossen blieben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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