Nahost: Palästinensische Familie im Westjordanland getötet

Bei einer Razzia im Westjordanland haben israelische Einsatzkräfte das Feuer auf ein Auto eröffnet. Vier Mitglieder einer palästinensischen Familie, darunter zwei Kinder, kommen ums Leben.

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Israelische Soldaten haben im besetzten Westjordanland das Feuer auf ein Fahrzeug eröffnet und dabei vier Mitglieder einer palästinensischen Familie getötet. Es handele sich dabei um die Eltern sowie zwei Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Zwei weitere Kinder seien bei dem Vorfall in Tammun im nördlichen Teil des Westjordanlands verletzt worden. Mehrere der Familienmitglieder hätten Schussverletzungen am Kopf erlitten.

In einer Mitteilung der israelischen Polizei hieß es, Polizeikräfte sowie Soldaten seien zu einer Razzia in Tammun unterwegs gewesen. Ziel sei die Festnahme von Personen gewesen, "die im Verdacht stehen, an terroristischen Aktivitäten gegen Sicherheitskräfte beteiligt zu sein".

Während des Einsatzes habe ein Fahrzeug in Richtung der Einsatzkräfte beschleunigt. Diese hätten sich bedroht gefühlt und das Feuer eröffnet. Vier Palästinenser in dem Fahrzeug seien getötet worden. Die Umstände des Vorfalls würden von den zuständigen Stellen untersucht.

Nach palästinensischen Medienberichten hatte der Vater der Familie keine bekannten Verbindungen zu Terrororganisationen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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