Bündnisverteidigung: "Cold Response 2026": Bundeswehr stärker in der Polarregion

Rund 25.000 Soldaten aus 14 Ländern üben in Norwegen für den Ernstfall im Hohen Norden. Die Bundeswehr übernimmt dabei eine größere Rolle im Bündnis.

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Heeresinspekteur Christian Freuding will die Zusammenarbeit mit dem Nato-Partner Norwegen für die Bündnisverteidigung im Hohen Norden weiter ausbauen. "Russland ist hier in der Region genauso die größte Bedrohung wie in Mitteleuropa", sagte der Generalleutnant zum Auftakt eines Besuchs bei der Militärübung "Cold Response 2026".

Freuding besuchte einen Gefechtsstand am Rande der norwegischen Ortschaft Bardufoss, der die an der Übung beteiligten deutschen Soldaten führt. Die Männer und Frauen sollten am Sonntag bei der Übung US-Soldaten an der Spitze eines Gegenangriffs über verschneites und vereistes Berggebiet ablösen.

"Die Aufgabe, die sich hier für die Gebirgsjägerbrigade 23 stellt, ist ein Gegenangriff, um Bündnisgebiet wieder zu nehmen. Und das unter den extremen Bedingungen, den arktischen Bedingungen, die wir hier vorfinden", sagte Freuding. Deutschland leiste damit einen Beitrag zur Abschreckung.

An der von Norwegen ausgerichteten Übung "Cold Response 2026" sind rund 25.000 Männer und Frauen aus 14 Nationen beteiligt. In Finnland sind nach Nato-Angaben weitere 7.500 Soldaten dabei. Die Bundeswehr ist in Norwegen mit Heer, Luftwaffe und Marine dabei, darunter allein 1.600 Heeressoldaten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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