Krieg im Libanon: Ministerium: Bereits mehr als 100 Minderjährige im Libanon getötet

Im Krieg im Libanon sterben täglich Dutzende Menschen. Darunter sind auch immer wieder Kinder. Unicef weist auf die katastrophale Lage insbesondere für die Jüngsten hin.

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Im Libanon sind nach Behördenangaben seit Ausbruch der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah bereits mehr als 100 Minderjährige getötet worden. Das Gesundheitsministerium in Beirut teilte mit, bisher seien insgesamt im Libanon 773 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Darunter seien 103 Minderjährige. Insgesamt seien bisher knapp 2.000 Verletzte registriert worden.

Die Lage für Millionen Kinder im Libanon ist nach Einschätzung des UN-Kinderhilfswerks Unicef katastrophal. "Kinder müssen unter allen Umständen geschützt werden", betonte Christian Schneider, Geschäftsführer von Unicef Deutschland, in einem Bericht. Unter den mehr als 800.000 Vertriebenen seien auch etwa 285.600 Kinder. Durch die Gewalt sei der Unterricht für rund eine Million Kinder unterbrochen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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