Nahost-Konflikt: Angriffe auf Infrastruktur? - Israel Katz droht dem Libanon
Nach einem Angriff auf eine Flussbrücke warnt Israel vor weiteren Schäden im Libanon, sollte die Regierung dort nicht die Hisbollah entwaffnen. Libanesen fürchten, der Flughafen könne zum Ziel werden.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat dem Nachbarland Libanon "Schäden an der nationalen Infrastruktur" angedroht. Die libanesische Regierung sei ihrer Verpflichtung zur Entwaffnung der Hisbollah nicht nachgekommen und müsse deshalb einen immer höheren Preis zahlen, darunter Schäden an von der Hisbollah genutzten Infrastruktur im Land sowie auch Gebietsverluste, sagte Katz nach Angaben seines Büros bei einer Lagebesprechung. Beides drohe, solange die "zentrale Verpflichtung, die Hisbollah zu entwaffnen" nicht erfüllt sei.
Israels Armee hatte zuvor eigenen Angaben zufolge eine wichtige, von der Hisbollah genutzte Flussbrücke angegriffen. "Dies ist erst der Anfang", sagte Katz dazu. Die vom Iran unterstützte Schiitenmiliz habe den Übergang für Waffenlieferungen in den Süden des Landes genutzt. Laut Armee soll die Miliz dort kürzlich auch Raketenwerfer positioniert und von dort aus Geschosse auf Israel gefeuert haben.
Im Libanon gibt es die Sorge, dass Israel auch den Flughafen in Beirut angreifen könnte. Er stand lange Zeit unter der Kontrolle der Hisbollah. Die Regierung versucht, das zu ändern. Beobachtern zufolge gibt es dabei auch gewisse Fortschritte. Im Libanon-Krieg 2006 bombardierte Israels Armee den Flughafen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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