Krieg in Nahost: Netanjahu: Chamenei ist "Marionette der Revolutionsgarden"
Israels Angriffe im Iran könnten laut Israels Premier Netanjahu die Bedingungen für einen Sturz der Führung schaffen. Ob es dazu kommt, hänge jedoch letztlich vom iranischen Volk ab.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den neuen obersten Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, als "Marionette der Revolutionsgarden" bezeichnet. Der Religionsführer könne "sein Gesicht nicht in der Öffentlichkeit zeigen", sagte Netanjahu bei einer Pressekonferenz.
Chamenei junior soll bei einem israelischen Angriff im Iran verletzt worden sein. Netanjahu deutete mögliche weitere Tötungsversuche an, indem er sagte, er würde "keine Lebensversicherungen" für die Feinde Israels abschließen.
Israels Angriffe im Iran könnten die Bedingungen für einen Sturz des iranischen Machtapparats schaffen, sagte Netanjahu zudem. Dies hänge jedoch letztlich vom iranischen Volk ab. "Ich sage dem iranischen Volk: Der Moment, in dem ihr in die Freiheit hinausgehen könnt, rückt immer näher."
Netanjahu sagte erneut, Ziel des gegenwärtigen Krieges sei es, dem iranischen Atom- und Raketenprogramm "tödliche Schläge" zu versetzen. Man verhindere auch Bestrebungen der iranischen Führung, dieses Programm in unterirdischen Einrichtungen zu verstecken. Israel habe auch in diesem Krieg einen ranghohen Atomwissenschaftler getötet, sagte Netanjahu, ohne Details zu nennen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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