Donald Trump: "The Don" verliert sich in Geschwafel-Rede - und prahlt plötzlich mit "besserem Blut"
Der Streit innerhalb der Republikanischen Partei eskaliert weiter: Bei einer Wahlkampfveranstaltung greift Donald Trump seinen parteiinternen Kritiker Thomas Massie frontal an und verliert dabei plötzlich den Faden. Ein Video der Szene sorgt im Netz für Spott.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Offene Attacke: Donald Trump nennt den republikanischen Abgeordneten Thomas Massie öffentlich einen "Verlierer".
- US-Präsident verliert in Rede den Faden und prahlt plötzlich von seinem "besseren Blut".
- Spott im Netz: Ein Video von Trumps Auftritt verbreitet sich schnell – und löst zahlreiche kritische Reaktionen aus.
Bereits seit Monaten schwelt zwischen Donald Trump und dem republikanischen Kongressabgeordneten Thomas Massie ein Konflikt. Im vergangenen Jahr zog der Abgeordnete den Zorn des Präsidenten auf sich, als er sich öffentlich gegen dessen "One Big Beautiful Bill" stellte. Seitdem liefern sich die beiden Männer einen erbitterten Schlagabtausch. Bei einer Kundgebung in Hebron im US-Bundesstaat in Kentucky hat Trump seinen parteiinternen Widersacher scharf angegriffen. Er bezeichnete den republikanischen Kongressabgeordneten als "Verlierer" und warf ihm vor, "illoyal gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika" zu sein.
Donald Trump spottet über Ausbildung von Erzfeind und verliert sich in Schwafel-Rede
"Wir müssen diesen Verlierer loswerden. Dieser Typ ist schlecht", erklärte Trump vor seinen Anhängern. Der Abgeordnete sei untreu gegenüber der Republikanischen Partei und den Menschen in Kentucky. Deshalb müsse er "so schnell wie möglich abgewählt werden". Und weiter: "Er hat eine Sache zu bieten: Er hat ein gutes College besucht", fuhr der Präsident fort. "Aber ich kenne viele dumme Leute, die ein gutes College besucht haben." Dann verlor Trump plötzlich den Faden und begann zu schwafeln. "Mein Onkel war der dienstälteste Professor am MIT. Das bedeutet, dass ich viel besseres Blut habe. Aber ich habe das College besucht, an dem es am schwierigsten ist, aufgenommen zu werden, die Wharton School of Finance, was bedeutet, dass ich wirklich schlau bin", prahlte Trump.
Im Netz sorgt ein Video-Mitschnitt der Szene für reichlich Hohn und Spott. Besonders Trumps Bemerkung über sein angeblich „viel besseres Blut" sorgte für Diskussionen. Der Begriff weckt bei manchen Beobachtern historische Erinnerungen: In der Geschichte wurden Vorstellungen von "besserem" oder "reinem" Blut immer wieder genutzt, um Menschen in angeblich höhere und niedrigere Gruppen einzuteilen. Besonders im Nationalsozialismus spielte die Idee einer vermeintlichen Überlegenheit durch Abstammung eine zentrale Rolle. Entsprechend sensibel reagieren viele Kommentatoren auf solche Formulierungen, auch wenn sie in diesem Fall offenbar als Prahlerei über Herkunft und Ausbildung gemeint waren. Eine Auswahl der Kommentare:
- "Er muss sich selbst im Spiegel betrachten", schreibt ein X-Nutzer.
- "Noch eine weitere Lüge", heißt es in einem Tweet.
- "Jetzt redet er über Blutlinien? Wow", meint ein anderer X-Nutzer.
- "Wenn ein Kleinkind so sprechen würde, würde ich von besonderen Bedürfnissen ausgehen", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
- "Sir, Wharton ruft an. Sie möchten ihren Abschluss zurückhaben", schreibt ein X-Nutzer.
- "Trump hat die besten Worte, nicht wahr?", heißt es in einem Tweet.
- "Sind das diejenigen, die Ihnen beigebracht haben, dass man die Arzneimittelpreise um 600 Prozent senken kann?", meint ein anderer X-Nutzer.
- "Es spricht nicht gerade für uns als Nation, dass sich so viele von uns daran gewöhnt haben, wie verrückt das ist. Es riecht auch nach Neid und Unsicherheit, was man eigentlich nicht für den mächtigsten Mann der Welt erwarten würde, aber er scheint sich sehr wohl bewusst zu sein, dass er nicht besonders klug ist", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
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bua/sfx/news.de
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