Iran-Krieg: Irans Revolutionsgarden reklamieren Angriff auf Tankschiff für sich

Bei einem Angriff auf zwei Öltanker in irakischen Gewässern wird mindestens ein Mensch getötet. Nun äußert sich Irans Elitestreitmacht dazu.

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Die iranischen Revolutionsgarden haben einen Angriff auf einen Öltanker im Persischen Golf für sich reklamiert. In den frühen Morgenstunden sei das Schiff "Safesea Vishnu" unter der Flagge der Marshallinseln getroffen worden, berichtete Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Angriff auf den Öltanker sei erfolgt "nachdem er den Warnungen und Aufforderungen der Marine der Revolutionsgarden nicht nachgekommen" sei. Das Schiff befindet sich nach iranischer Darstellung in US-Besitz.

Bei einem Angriff auf zwei Öltanker war zuvor nach Angaben aus dem Irak mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern stelle eine Verletzung der Souveränität des Landes dar, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur INA einen Militärsprecher.

Bei dem Toten handele es sich um einen Inder, berichtete die indische Nachrichtenagentur PTI. Der Angriff erfolgte ihren Informationen zufolge durch ein iranisches für den Kamikazeeinsatz entwickeltes Sprengboot.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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