Iran-Krieg: Israels Luftangriffe in Teheran schüren Angst vor Chaos
Seit Ende Februar führen Israel und die USA Krieg gegen den Iran. Nun berichten iranische Medien über Zusammenstöße mit Sicherheitskräften in der Hauptstadt Teheran.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Irans Hauptstadt Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst. Am späten Mittwochabend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichteten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein.
Rund zehn Sicherheitskräfte seien am Mittwochabend ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Es handele sich um eine vorläufige Zahl. Laut der Nachrichtenagentur, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, kam es in Teheran zu mehreren Explosionen sowie zu nicht näher beschriebenen "Zusammenstößen". Die Agentur warf dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad vor, Kräfte in das Land eingeschleust zu haben.
In den nördlichen Stadtgebieten Teherans am Fuß des Albors-Gebirges donnerte am Mittwoch nach Einbruch der Dunkelheit die Flugabwehr, wie Augenzeugen berichteten. Über den Dächern waren zudem Kampfdrohnen zu hören. Ein Bewohner äußerte die Sorge, dass die Luftangriffe Chaos stiften. "Ich habe Angst vor einem Bürgerkrieg", sagte er.
Anfang Januar hatte Irans Sicherheitsapparat Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Führung noch brutal niedergeschlagen. Die staatlichen Repressionskräfte, darunter auch die berüchtigten Basdisch-Einheiten, sollen dabei Tausende Demonstranten getötet haben. Aus einigen Häusern riefen Bewohner der Millionenmetropole während der Angriffe wieder Protestslogans. "Tod den Basidsch", war auf Aufnahmen in den sozialen Medien zu hören.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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