Ölversorgung: Saudi-Arabien: Drohnenangriff auf Ölfeld abgewehrt

Der Iran-Krieg hat bereits Auswirkungen auf die Öl- und Gasversorgung. Nun wollte Teheran ein wichtiges Ölfeld in Saudi-Arabien angreifen.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Saudi-Arabien hat nach Behördenangaben einen Drohnenangriff des Irans auf das riesige Ölfeld Schaiba abgewehrt. Es seien sechs Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Wie die saudische Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher berichtete, wurde zudem erneut eine auf den Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan abgefeuerte ballistischen Rakete abgefangen.

Erst vor wenigen Tagen war in Saudi-Arabien eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Ras Tanura im Osten des Landes mit mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Auch sie wurden nach amtlichen Angaben abgefangen und zerstört. Aramco betreibt auch das Ölfeld Schaiba.

Der Iran-Krieg hat zu einer Störung der Ölversorgung geführt. Derzeit passieren aus Sorge vor Angriffen des Irans kaum noch Schiffe die Straße von Hormus. Die Meerenge ist ein wichtiger Seeweg für Öl- und Gastransporte.

Lager der Ölproduzenten füllen sich rasch

Nach Informationen der US-Zeitung "Wall Street Journal" füllen sich die großen Öllagerstätten in Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten deswegen so schnell, dass die beiden Länder in weniger als drei Wochen ihre Kapazitätsgrenzen erreichen dürften. Kuwait habe derweil wegen fehlender Lagerkapazitäten bereits begonnen, seine Ölproduktion zu drosseln.

Infolge des Iran-Kriegs steigen die Ölpreise. Das Problem sei eine Störung der Ölversorgung wegen der Logistikprobleme, sagte der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol. An Öl selbst mangele es nicht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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