Konflikt mit Israel: Libanon: Bereits mehr als 200 Tote nach Angriffen Israels

Im Zuge des Iran-Kriegs ist es auch im Libanon zwischen der Hisbollah und Israel zu einer weiteren Eskalation gekommen. Die Bevölkerung zahlt den höchsten Preis, sagt Ministerpräsident Nauaf Salam.

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Im Zuge der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah sind im Libanon nach Behördenangaben bereits 217 Menschen getötet worden. 798 Menschen wurden bisher verletzt, wie das Gesundheitsministerium in Beirut mitteilte.

Die Hisbollah hatte am Montag in Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei begonnen, Raketen auf Ziele in Israel zu feuern. Das israelische Militär reagiert seitdem mit erneut umfangreichen Luftangriffen in mehreren Teilen des Landes. Zehntausende Menschen wurden zur Flucht aufgerufen.

Ministerpräsident: Bevölkerung zahlt den Preis

Libanons Ministerpräsident Nauaf Salam rief die internationale Gemeinschaft unterdessen zu koordinierter diplomatischer Hilfe und zu humanitärer Unterstützung auf. "Die gegenwärtige Spirale der Gewalt hat sich als katastrophal für den Libanon erwiesen und für alle Libanesen, unabhängig von ihrer konfessionellen Zugehörigkeit", sagte Salam. Ein bedeutender Teil der Bevölkerung zahle den höchsten Preis, doch der gesamte Libanon sei das Opfer.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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