Konflikt mit Israel: Hisbollah: "Werden das Schlachtfeld nicht verlassen"

Wieder einmal wurden Zehntausende Menschen im Libanon in die Flucht gezwungen. Die Hisbollah schwört indessen: Aufgeben ist keine Option.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / daboost

Inmitten stetiger Angriffe Israels hat die Hisbollah im Libanon erneut ihre Kampfbereitschaft betont. "Wir werden die Waffen nicht niederlegen und das Schlachtfeld nicht verlassen", hieß es in einer jüngsten Erklärung. "Unser Gelöbnis gilt dem reinen Blut des Märtyrers Imam Ali Chamenei", erklärte die Schiitenorganisation.

Zuvor hatte das israelische Militär erneut mehrmals im Libanon angegriffen, vor allem in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut. Dort kommt es seit der Nacht immer wieder zu Luftangriffen des israelischen Militärs. Zuvor wurden fast die kompletten Beiruter Vororte zu möglichen Angriffszielen erklärt. Zehntausende Menschen mussten aus den dicht besiedelten Wohngebieten flüchten. Die Hisbollah reklamierte gleichzeitig erneut mehrere Raketensalven auf Ziele in Israel.

Der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel war zu Wochenanfang erneut eskaliert, nachdem die Schiitenmiliz als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Chameinei Raketen auf Israel abgefeuert hatte.

In libanesischen Medien wurde unterdessen von einer von Frankreich eingebrachten Initiative einer möglichen Waffenruhe berichtet. Sie beinhaltet den Berichten zufolge eine vollständige Kapitulation der Hisbollah. Die vom Iran unterstützte Organisation wies die Berichte zurück. Es gebe derzeit keinerlei Verhandlungen. Die Berichte seien falsch.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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