Krieg in Nahost: Israel: Hisbollah-Stellungen in Vororten Beiruts bombardiert
Israels Armee hat laut eigenen Angaben unter anderem von der Hisbollah genutzte Hochhäuser in Beiruter Vororten angegriffen. Die Bewohner rief sie vorher zur Flucht auf.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bei ihren jüngsten Angriffen auf Ziele in mehreren Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut hat Israels Luftwaffe Armeeangaben zufolge in der Nacht unter anderem eine Kommandozentrale der Hisbollah ins Visier genommen. Außerdem seien zehn Hochhäuser angegriffen worden, in denen sich militärische Infrastruktur der Miliz befunden habe, teilte Israels Militär am Morgen mit. Ein weiteres Ziel sei ein Drohnenlager gewesen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.
Israels Armee hatte zuvor am Donnerstagnachmittag die Bewohner der betroffenen Beiruter Vororte aufgefordert, diese zu verlassen. Es war das erste Mal, dass Israels Militär eine Warnung für ein Gebiet dieser Größe in der Gegend ausgab. Die betroffenen Viertel gelten als Hochburg der Hisbollah. Sie sind aber auch dicht besiedelte Wohngebiete.
Angriffe dauerten mehrere Stunden
Laut Augenzeugen dauerten die israelischen Angriffe in der Nacht mehrere Stunden an. Das israelische Militär sprach von einer "großangelegten Angriffswelle". Auch Einwohner bestätigten, dass mehrere Gebäude dem Erdboden gleichgemacht worden seien. In den Straßen lägen Trümmer. Einige Menschen kehrten am Morgen in die Viertel zurück, um nach ihren Häusern zu sehen, wie ein Augenzeuge der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Laut Israels Armee soll die angegriffene Kommandozentrale dem Exekutivrat der Miliz gehört haben. Dieser leitet die vom Iran unterstützte Schiitenorganisation in politischen, organisatorischen und sozialen Bereichen.
Die Hisbollah hatte in der Nacht zu Montag begonnen, als Reaktion auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei Raketen auf Israel zu schießen. Seitdem greift auch Israel Ziele im Libanon an.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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