Iran-Krieg: Katar: Iran will Nachbarstaaten in Krieg hineinziehen

Seit Ausbruch des Iran-Kriegs stehen auch die Golfstaaten unter Beschuss. Darstellungen, dass es dabei nur um US-Interessen in den Ländern ginge, weist Katar zurück.

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Katar hat iranische Darstellungen zurückgewiesen, wonach jüngste Raketenangriffe nicht gegen das Golfemirat gerichtet gewesen seien. Der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani habe entsprechende Aussagen aus Teheran "kategorisch zurückgewiesen", teilte das Außenministerium in Doha mit.

Zuvor hatte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in einem Telefonat erklärt, der Iran ziele nur auf "US-Interessen in Katar".

Nach katarischer Darstellung trafen die Geschosse jedoch zivile und bewohnte Gebiete innerhalb des Landes. Betroffen gewesen seien unter anderem Bereiche in der Nähe des Internationalen Flughafens in Doha. Al Thani sprach von einem "eklatanten Verstoß" gegen die Souveränität des Staates Katar und gegen das Völkerrecht.

Die iranischen Maßnahmen zeigten einen "eskalierenden Ansatz" und ließen keinen ernsthaften Willen zur Deeskalation erkennen. Teheran versuche, Nachbarstaaten in einen Krieg hineinzuziehen, "der nicht der ihre ist".

Der Regierungschef forderte ein sofortiges Ende der Angriffe auf Staaten der Region, die sich aus dem Konflikt heraushalten wollten. Katar setze weiterhin auf Dialog und Diplomatie, werde jedoch jede Verletzung seiner Souveränität, Sicherheit oder territorialen Integrität beantworten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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