Flughäfen: Lufträume wegen Iran-Krieg weiter gesperrt

Wegen des Iran-Kriegs sind bereits Zehntausende Passagiere in der Region gestrandet. Die Lage bleibt weiter angespannt. Nur wenige Flüge kommen durch.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Die Sperrungen im Luftverkehr wegen des Iran-Kriegs dauern weiter an. Die irakische Zivilluftfahrtbehörde kündigte an, der Luftraum bleibe bis Samstag geschlossen. Auch die Lufträume von Bahrain, Kuwait und Katar bleiben nach Angaben von vor Ort weiterhin gesperrt.

Die staatliche Fluggesellschaft Qatar Airways kündigte an, am Freitag ein weiteres Update zur Lage zu veröffentlichen. Die Regierung in Doha hatte zuvor mitgeteilt, dass mehr als 8.000 Menschen im Land festsitzen, weitere befänden sich auf Kreuzfahrtschiffen.

Der internationale Flughafen von Kuwait wurde am Samstag bereits Ziel eines Drohnenangriffs. Dabei wurden mehrere Beschäftigte leicht verletzt, zudem entstanden Schäden an einem der Passagierterminals.

Keine Flüge von und nach Dubai bis Samstag

Jordanien hatte seinen Luftraum am Dienstag nach einer kurzen Sperrung wieder freigegeben. Die Flughäfen in Saudi-Arabien und Oman sind zwar geöffnet, allerdings kommt es wegen der Sperrungen in Nachbarländern weiterhin zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr.

Die Vereinigten Arabischen Emirate nahmen nach einer vorübergehenden Aussetzung den Flugverkehr in begrenztem Umfang wieder auf, um gestrandeten Passagieren die Ausreise zu ermöglichen. Am Mittag kündigte die emiratische Fluggesellschaft Emirates an, alle planmäßigen Flüge von und nach Dubai aufgrund von Luftraumsperrungen in der Region bis Samstagnacht auszusetzen. Ein begrenzter Flugplan bleibe aber bestehen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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