Militärische Eskalation: Iran feuert Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen

US-Präsident Donald Trump erwägt Berichten zufolge, Kurden im Kampf gegen den Iran zu unterstützen. Dessen Streitkräfte schießen nun mit Raketen auf Stellungen im Nordirak.

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Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien Hauptquartiere "separatistischer" Gruppen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden. Die Angriffe erfolgten demnach am Mittwochmorgen.

Das "Wall Street Journal" hatte am Vortag unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtet, dass US-Präsident Donald Trump mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die irakischen Kurden haben zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum benachbarten Iran stationiert und auch Verbindungen zur kurdischen Minderheit im Iran.

Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Mitgliedern, die vor allem im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch im Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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