Iran-Krieg: Libanon: Israel greift Hotel in Vorort von Beirut an

Tief in der Nacht kommt es an einem Hotel im Raum der libanesischen Hauptstadt zur Explosion. Eine Rezeptionistin wird schwer verletzt. Auch in anderen Teilen des Landes greift Israel weiter an.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Israel hat in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut nach dortigen Angaben ein Hotel angegriffen. Fünf Menschen seien verletzt worden, eine davon lebensgefährlich, sagte der Hotelbesitzer der Deutschen Presse-Agentur. Es handle sich bei der Schwerverletzten um eine Frau, die an der Rezeption des Hotels arbeitete. In dem Hotel hätten sich Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen im Raum Beirut geflohen seien.

Einen Aufruf zur Evakuierung gab es anders als bei vielen der israelischen Angriffe im Libanon nicht vorher. Deshalb kam die Vermutung auf, dass bei dem Angriff etwa ein hochrangiges Mitglied der Hisbollah-Miliz gezielt getötet werden sollte. Das Hotel liegt aber nicht in einem der Vororte, in denen die Hisbollah besonders stark vertreten ist und viele Anhänger hat.

Die israelische Armee teilte am Morgen mit, sie habe mit Angriffen auf "Hisbollah-Infrastruktur" in Beirut begonnen. Weitere Details würden folgen. Laut Augenzeugen bombardierten Kampfjets am Morgen weiter die südlichen Vororte der Hauptstadt.

Israel setzte seine Angriffe auch in anderen Teilen des Libanons fort. Bei einem Angriff auf ein Wohngebäude in Baalbek im Osten wurden nach offiziellen Angaben sechs Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Bei Angriffen unter anderem in der Küstenstadt Saadijat wurden dem Gesundheitsministerium zufolge sechs Menschen getötet und acht weitere verletzt. Im Libanon wurden in vergangenen Tagen mehr als 40 Menschen durch Israels Angriffe getötet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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