Donald Trump: Blamage fürs Weiße Haus – peinliche Namensverwechslung sorgt für Spott

Im Weißen Haus sorgt eine peinliche Verwechslung für Aufregung: Bei der Präsentation neuer Statuen im Rosengarten wurden Thomas Jefferson und Alexander Hamilton vertauscht, was Spott und Debatten auslöste.

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Donald Trump: Blamage fürs Weiße Haus – Hamilton statt Jefferson enthüllt (Foto) Suche
Donald Trump: Blamage fürs Weiße Haus – Hamilton statt Jefferson enthüllt Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Statuen im Rosengarten: Jefferson und Hamilton vertauscht
  • Daily Mail-Korrespondentin Nikki Schwab erhielt offizielle Klarstellung über X
  • Donald Trump nutzte die Präsentation, um Fragen zur Politik auszuweichen

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Peinlicher Moment in Washington: Bei der Präsentation neuer Statuen im Rosengarten kam es zu einer folgenschweren Namensverwechslung. Ausgerechnet zwei der bekanntesten Gründerväter der USA wurden durcheinandergebracht.

Falsche Zuordnung nach großem Auftritt

Als US-Präsident Donald Trump am Sonntagabend aus dem Präsidentenhubschrauber Marine One stieg, präsentierte er stolz zwei neue Skulpturen. Medienvertreter gingen laut "The Daily Beast" zunächst davon aus, dass es sich um Darstellungen von Thomas Jefferson und Benjamin Franklin handle. Diese Information stammte aus Kreisen des Weißen Hauses und wurde zunächst bestätigt.

90 Minuten später: Kehrtwende

Kurz darauf folgte jedoch eine überraschende Korrektur. Die vermeintliche Jefferson-Statue stellte tatsächlich Alexander Hamilton dar. Damit waren zwei zentrale Figuren der amerikanischen Frühgeschichte verwechselt worden. Die Panne sorgt für Irritation, da Jefferson und Hamilton nicht nur politische Gegenspieler waren, sondern auch historisch klar unterscheidbare Persönlichkeiten.

Historische Rivalen mit gegensätzlichen Visionen

Jefferson, dritter Präsident der Vereinigten Staaten, setzte sich für starke Rechte der Bundesstaaten ein und prägte die Entwicklung des Regierungssitzes maßgeblich mit. Hamilton hingegen war der erste Finanzminister unter George Washington und ein Verfechter einer starken Zentralregierung sowie einer nationalen Finanzstruktur. Das Weiße Haus wurde erst unter John Adams bezogen. Dass gerade diese beiden Figuren verwechselt wurden, gilt Beobachtern als besonders unglücklich.

Die Korrespondentin der "Daily Mail", Nikki Schwab, schrieb auf X: "Das Weiße Haus teilt mir nun mit, dass der Mann rechts Alexander Hamilton und NICHT Thomas Jefferson ist."

Kritik und offene Fragen

Nach Angaben eines Regierungsvertreters stammen die Statuen aus privaten Leihgaben. Details zu den Geldgebern wurden bislang nicht veröffentlicht. Die Episode fügt sich jedoch in eine Reihe umstrittener Umgestaltungen rund um das Weiße Haus ein. Beobachter sehen darin weniger ein Kunstprojekt als eine politische Inszenierung.

Donald Trump wich Fragen zur Politik aus

Während der Präsentation wich Donald Trump Fragen zur außenpolitischen Lage aus und konzentrierte sich demonstrativ nur auf die Skulpturen.

Was die historischen Vorbilder selbst von dieser Szene gehalten hätten, bleibt Spekulation. Fest steht: Die Verwechslung hat dem Weißen Haus erneut eine Debatte über Geschichtsbewusstsein und öffentliche Kommunikation eingebracht.

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/ife/news.de

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