Iran-Krieg: Rubio verteidigt Iran-Angriffe: Eigene Verluste sonst höher

Die USA haben bereits diverse Gründe für ihr Angriffe gegen den Iran angeführt. Außenminister Rubio stellt diese nun als "präventiv" dar, verweist auf Abwägungen zu eigenen Verlusten - und auf Israel.

Erstellt von - Uhr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / goir

US-Außenminister Marco Rubio hat die Angriffe seines Landes auf den Iran auch als proaktive Maßnahme zum eigenen Schutz gerechtfertigt. "Die unmittelbare Gefahr bestand darin, dass wir wussten, dass der Iran, wenn er angegriffen würde – und wir gingen davon aus, dass er angegriffen werden würde –, sofort gegen uns vorgehen würde", sagte Rubio Journalisten am Nachmittag (Ortszeit). Man habe nicht tatenlos zusehen und einen Schlag einstecken wollen, bevor man selbst zurückschlage, betonte Rubio.

"Wir wussten, dass es zu einem israelischen Eingreifen kommen würde. Wir wussten, dass dies einen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte auslösen würde", führte Rubio aus. Die USA seien zu der Einschätzung gekommen, dass sie mehr Verletzte und Tote zu verzeichnet hätten, wenn sie unter diesen Umständen nicht "präventiv" gegen den Iran vorgegangen wären. "Wir haben proaktiv auf defensive Weise gehandelt, um zu verhindern, dass sie größeren Schaden anrichten", sagte er.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.