Nach Angriffen auf Iran: Vermittler Oman ruft zu Deeskalation im Nahen Osten auf

Eigentlich hat der Oman zwischen den USA und dem Iran in den Atomverhandlungen vermittelt. Doch es kam zur militärischen Eskalation. Nun sucht der Außenminister erneut nach Lösungen.

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Der Außenminister des Vermittlerstaats Oman, Badr al-Bussaidi, hat im aktuellen Iran-Krieg zur Deeskalation aufgerufen. Eine Fortsetzung der militärischen Eskalation trage nicht zur Lösung des Konflikts bei, hieß es aus dem Außenministerium in Maskat. Al-Bussaidi forderte eine sofortige Waffenruhe und die Rückkehr zu diplomatischen Gesprächen.

Er habe bereits mit Irans Außenminister Abbas Araghtschi telefoniert. Dieser habe betont, dass Teheran Frieden wolle und diplomatische Bemühungen zur Beendigung der durch die amerikanisch-israelische Militärkampagne ausgelösten Krise unterstütze.

Gespräche mit befreundeten Ländern

Al-Bussaidi habe zudem mit seinen Kollegen aus "brüderlichen und befreundeten Länder" gesprochen, um die sich schnell entwickelnde Lage und deren ernste Auswirkungen auf die Stabilität der Region zu erörtern.

Der Oman meldete am Sonntag zum ersten Mal einen mutmaßlich iranischen Drohnenangriff auf den Hafen bei Dukm. Im Oman gibt es zwar keine US-Stützpunkte. Häfen wie der in Dukm können aber vom US-Militär genutzt werden. Oman ist im Atomstreit zwischen den USA und Iran als Vermittler aufgetreten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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