Staatsoberhaupt: Irans Präsident: Ermordung von Chamenei offene Kriegserklärung

Nach der Tötung Chameneis spricht Irans Präsident von einer Kriegserklärung. Peseschkian droht mit Vergeltung.

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Irans Präsident Massud Peseschkian hat die gezielte Tötung von Religionsführer Ali Chamenei als offene Kriegserklärung bezeichnet. Diese richte sich gegen alle Muslime, insbesondere aber gegen alle Schiiten weltweit. Peseschkian erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna: "Der Iran betrachtet die Vergeltung und Blutrache an den Tätern und Drahtziehern dieses Verbrechens als Pflicht und legitimes Recht." Chamenei sei ein "Märtyrer", dessen Standhaftigkeit ihn in die Geschichtsbücher eingeschrieben habe.

Der 86 Jahre alte Religionsführer war am Samstag bei einem israelischen Luftangriff getötet worden.

Weltweit gibt es rund zwei Milliarden Muslime. Eine große Mehrheit von 85 bis 90 Prozent sind Sunniten. Schiiten machen mit rund 10 bis 15 Prozent die zweitgrößte Glaubensrichtung im Islam aus.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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