Iran-Krieg: Iran schränkt Arbeit von Journalisten weiter ein

Der Iran schränkt die Arbeit ausländischer Medien drastisch ein. Selbst Bilder von Angriffszielen dürfen nur noch mit Militärfreigabe veröffentlicht werden.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Der Iran hat die Berichterstattung ausländischer Journalisten und Fotografen weiter eingeschränkt. Nach Angaben des Kultusministeriums dürfen Bilder und Informationen über angegriffene Ziele im Inland nur noch mit Genehmigung des Generalstabs veröffentlicht werden. Das betrifft auch Orte, von denen Raketen abgefeuert wurden, sowie militärische Einrichtungen während eines Angriffs.

Unter die neuen Richtlinien fallen auch die "Veröffentlichung jeglicher Nachrichten, die die Stärke des Feindes im Krieg suggerieren oder das Bild des Landes gegenüber dem Feind schwächen, sowie Themen, die während des Krieges Besorgnis und Unruhe in der öffentlichen Meinung hervorrufen."

Statistiken und Daten über militärische oder zivile Opfer sowie Informationen über Angriffe des Gegners dürfen erst veröffentlicht werden, nachdem offizielle Sprecher die Angaben bestätigt haben.

Das Ministerium warnte außerdem vor Falschmeldungen und forderte Medienschaffende auf, unzuverlässige Quellen zu ignorieren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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