Eskalation in Nahost: Spitzenpolitiker in den USA sehen Angriffe auf Iran kritisch

Seit dem Morgen führen Israel und die USA Krieg gegen den Iran. Doch nicht jeder ist von der Militäroffensive überzeugt. Kritiker finden sich in beiden großen Parteien.

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Spitzenpolitiker aus den Vereinigten Staaten haben die israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran kritisiert.

Zohran Mamdani, Bürgermeister von New York und damit der größten Stadt des Landes, nannte die Militärschläge der USA und Israels eine "katastrophale Eskalation eines illegalen Angriffskrieges". "Die Amerikaner wollen das nicht. Sie wollen keinen weiteren Krieg, um einen Regimewechsel herbeizuführen", schrieb der linke Demokrat auf der Plattform X.

Die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez warf US-Präsident Donald Trump vor, die langfristigen Konsequenzen seines Handels nicht absehen zu können. "Dieser Krieg ist rechtswidrig. Er ist unnötig. Und er wird katastrophal."

Der demokratische Senator Mark Kelly schrieb auf X: "Trump schickt unsere Soldaten ohne klare Erklärung oder Ziel in Gefahr." Er kritisierte Trump auch dafür, dass er nicht den Kongress um Zustimmung für die Militäroffensive angerufen habe.

Massie: Das ist nicht "America First"

Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie monierte, dass der Krieg "nicht dem Motto "America First"" entspreche. Er wolle mit dem Demokraten Ro Khanna, mit dem er in der Vergangenheit regelmäßig zusammengearbeitet hatte, eine Abstimmung im Kongress erzwingen.

Konter kam auch aus dem Lager der MAGA-Bewegung (Make America Great Again): Die rechte Hardlinerin Marjorie Taylor Greene schrieb auf X: "Was zum Teufel macht ihr Verrückten da??? AMERIKA UNTERSTÜTZT DAS NICHT!!!" Die frühere Trump-Verfechterin war nach einem Zerwürfnis mit dem Präsidenten von ihrem Amt als republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus zurückgetreten.

Am Samstagmorgen (Ortszeit Iran) hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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