Konflikt im Nahen Osten: Hisbollah im Libanon verspricht Solidarität mit Iran
Die libanesische Hisbollah ist weiterhin einer der stärksten Verbündeten des Irans in der Nahost-Region. Den USA und Israel sagt die Miliz nach deren Angriffen "nichts außer Versagen" voraus.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran hat die Hisbollah-Miliz im Libanon den Verbündeten in Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die USA und Israel würden von der Konfrontation "nichts außer Versagen ernten", teilte das Medienbüro der schiitischen Organisation mit. Die Folgen der "verräterischen Gewalt" der USA und Israels würden sich auf die gesamte Region auswirken.
Die Hisbollah im Libanon wird vom Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht staatlichen Akteure weltweit. Auch nach dem jüngsten Krieg mit Israel, in dem die Miliz stark geschwächt wurde, soll sie noch über Zehntausende Kämpfer und große militärische Fähigkeiten verfügen. Seit Monaten gibt es einen Konflikt über die Frage, ob und wie die Hisbollah ihre Waffen abgeben soll.
Auch die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls vom Iran unterstützt wird, versprach die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran sowie mit der Führung, der Regierung und dem Volk des Irans. Die Miliz, die wiederholt vor allem Handelsschiffe im Roten Meer und auch Israel angegriffen hat, drohte aber nicht direkt mit neuen Angriffen dieser Art.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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