Donald Trump: Trump: Könnte zu "friedlicher Übernahme" Kubas kommen
Das Verhältnis zwischen den USA und Kuba ist angespannt. Washington übt erheblichen Druck auf den Karibikstaat aus. US-Präsident Trump zufolge befindet sich das Land "in großen Schwierigkeiten".
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Inmitten der Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten bringt US-Präsident Donald Trump eine "friedliche Übernahme" Kubas ins Spiel. Havanna verhandle derzeit zwar mit Washington, sagte Trump in Washington, fügte jedoch hinzu: "Es könnte durchaus zu einer friedlichen Übernahme Kubas kommen." Ob Trump sich damit auf eine mögliche Annexion durch die USA bezog oder andere Staaten ebenfalls involviert wären, ging aus der knappen Antwort des Republikaners nicht hervor. Auch einen Zeitrahmen nannte er nicht.
Trump betonte, dass Kuba sich "in großen Schwierigkeiten" befinde. "Kuba ist, gelinde gesagt, ein scheiternder Staat." Trump zeigte sich zuversichtlich, dass die USA "etwas sehr Positives" für die Bevölkerung des Inselstaates in der Karibik erwirken könnten.
Washington übt seit Wochen erheblichen Druck auf Kubas kommunistische Regierung aus. Seit Dezember erhält das Land kein Öl mehr aus Venezuela, da Trump eine vollständige Blockade für sanktionierte Öltanker mit Lieferungen aus dem südamerikanischen Bruderstaat anordnete. Danach drohte Trump mit Zöllen gegen Kubas Öllieferanten. Mittlerweile sollen bestimmte Sanktionen gelockert werden. Zusätzlich belastet werden die diplomatischen Beziehungen durch einen Schusswechsel zwischen kubanischen Grenzschützern und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellbootes, bei dem vier Menschen starben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
Verhandlungen: SPD und CDU in Brandenburg vor Einigung auf Koalition
US-Parlament: Epstein-Ausschuss: Clinton weist Vorwürfe zurück
Noch mehr Nachrichten über Donald Trump lesen Sie hier.
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.