Konflikt mit den USA: Rubio: Sammeln eigene Informationen zu tödlichem Zwischenfall vor Kuba
Die Spannungen zwischen den USA und Kuba haben sich zuletzt verschärft. Nun informiert Kuba über einen tödlichen Zwischenfall vor seiner Küste. Was sagt der US-Außenminister dazu?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Die USA bemühen sich aktuell um eigene Informationen zu einem tödlichen Schusswechsel vor Kubas Küste. Die US-Botschaft in Havanna versuche herauszufinden, ob es sich bei den Opfern um US-Bürger oder Personen mit ständigem Wohnsitz in den USA gehandelt habe, sagte Außenminister Marco Rubio vor Journalisten in der Hauptstadt des Inselstaats St. Kitts und Nevis, Basseterre. Aktuell stammten die meisten Informationen, die die USA hätten, noch von kubanischen Behörden.
Zuvor hatte Kubas Botschaft in den USA unter Berufung auf das Innenministerium mitgeteilt, dass bei einem Schusswechsel zwischen kubanischen Grenztruppen und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellboots am Mittwoch vier Menschen auf dem US-Boot getötet worden seien. Sechs weitere Personen wurden demnach verletzt.
Verschiedene Teile der US-Regierung würden sich nun mit dem Vorfall befassen, sagte Rubio, der auch Präsident Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist. Die Küstenwache habe sich in die Region begeben. Darüber, was genau passiert ist, wollte Rubio nicht spekulieren. "Es reicht zu sagen, dass es sehr ungewöhnlich ist, solche Schusswechsel auf offener See zu sehen".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- State of the Union: Betrugsvorwurf: US-Regierung friert Gelder für Arme in Minnesota ein
- Konflikt mit den USA: Florida will Untersuchung nach tödlichem Gefecht vor Kuba
- Donald Trump News: Selenskyj telefoniert mit Trump zu weiteren Gesprächen
- Wolodymyr Selenskyj News: Selenskyj verleiht Wadephul Verdienstorden - aber nur zweiter Klasse
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.