Bündnisverteidigung: Türkischer Drohnenträger wird an der Ostflanke eingesetzt
Ein großes türkisches Kriegsschiff steuert Lettlands Küste an. Die Nato setzt damit ein Zeichen nach wiederholten Luftraumverletzungen, für die Russland verantwortlich gemacht wird.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der am laufenden Nato-Militärmanöver in der Ostsee beteiligte türkische Drohnenträger "TCG Anadolu" wird nun auch zur Abschreckung an der Ostflanke des Bündnisses eingesetzt. Dazu nimmt das Kriegsschiff Kurs auf die Küste vor Lettland, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin erfuhr. Das Schiff wird dafür auch dem Alliierten Luftkommando der Nato ("Aircom") unterstellt.
Die Anadolu ist ein amphibisches Angriffsschiff der türkischen Marine und an der laufenden Nato-Übung "Steadfast Dart" beteiligt. Am Mittwoch waren dabei Soldaten und Material über den Strand des Truppenübungsplatzes Putlos an Land gebracht worden - eine sogenannte amphibische Landeoperation.
Unter dem Eindruck von Luftraumverletzungen durch russische Kampfjets und Kamikaze-Drohnen hatte die Nato im September vergangenen Jahres den Einsatz "Eastern Sentry" (deutsch etwa: Wächter des Ostens) begonnen, mit dem vor allem zusätzliche Überwachungs- und Flugabwehrkapazitäten mobilisiert werden sollen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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