Nahost: Netanjahu: Kein Gaza-Wiederaufbau ohne Hamas-Entwaffnung

Ohne Entwaffnung der Hamas bleibt der Wiederaufbau im Gazastreifen blockiert. Netanjahu stellt klare Bedingungen – und droht mit einem harten Vorgehen.

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Der Wiederaufbau des zerstörten Gazastreifens kann nach Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu erst nach einer Entwaffnung der islamistischen Terrororganisation Hamas beginnen. Dies habe man mit den USA vereinbart. Der Gazastreifen müsse entmilitarisiert werden, forderte Netanjahu bei einer Ansprache vor israelischen Soldaten und Soldatinnen.

"Die Hamas wird sehr bald vor einem Dilemma stehen", sagte Netanjahu. "Die Waffen auf die leichte Weise niederlegen oder auf dem harten Weg." Die Entwaffnung werde auf jeden Fall geschehen "und der Gazastreifen wird Israel nicht mehr bedrohen".

Netanjahu sprach außerdem von Pufferzonen entlang der Grenzen Israels als Notwendigkeit für die Sicherheit des Landes. Diese müssten mehrere Kilometer breit sein. Die israelische Armee werde in Pufferzonen an den Grenzen zum Libanon und zu Syrien bleiben, betonte er. Auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sagte, Israels Armee werde "für immer" in einer "Sicherheitszone" am Rande des Gazastreifens bleiben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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